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Bern
22. August 2010 21:53; Akt: 24.08.2010 08:02 Print
Halleluja: Dirndl-Duo will in den Bundesrat
von Nora Camenisch - Im Dirndl in die Landesregierung: Die Berner SVPlerinnen Sylvia Lafranchi und Nathalie D’Addezio wollen Bundesrätinnen werden – im Jobsharing.

Nathalie D’Addezio, Sylvia Lafranchi.
Bei den letzten kantonalen Wahlen kämpften sie noch mit dem Slogan «Vier Brüste für ein Halleluja» um Sitze für die FDP im Parlament. Doch jetzt distanzieren sich die Neu-SVPlerinnen Nathalie D’Addezio und Sylvia Lafranchi von ihrem alten Motto: «Wir wollen mit einem seriösen Auftritt in den Bundesrat.»
Das Damen-Duo plant den Angriff auf den Sitz von Bundesrat Moritz Leuenberger. Die beiden Kandidatinnen treten aber nicht gegeneinander, sondern miteinander an. «Mit dem Jobsharing bringen wir ein Modell in den Bundesrat, das auch die Linken begeistern sollte», so Lafranchi. Die Idee ist nicht etwa ein Jux: «Das ist uns wirklich ernst. Wir sind zwei Frauen, die etwas verändern können», so die Politikerin. Kollegin Nathalie D’Addezio glaubt: «Wir haben gute Chancen, schliesslich haben wir Charme. Das kommt gut an.» Die beiden wissen auch schon, womit sie sich im Bundesrat befassen wollen: «Am liebsten wäre uns das Aussendepartement.» Wie sie das Jobsharing bestreiten wollen, ist noch unklar. «Wenn es Jobsharing in der Bundesverwaltung gibt, warum nicht auch in der Exekutive?», so D’Addezio.
Auf Stimmenfang gehen die SVPlerinnen im gewohnten Outfit: «Im Dirndl kennt man uns», so Lafranchi. Im Ländler-Look wird das Damenduo am 22. September im Bundeshaus um Unterstützung weibeln.
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Alle 16 Kommentare




























Das sind nicht die SVP-Kanditatinnen!
Da gibt es einige SVP Lokalpolitiker in Bern die wollen einfach immer in den Medien erscheinen und spielen mit diesen beiden Damen der SVP übel mit. So machen sie ihre eigen Partei lächerlich und schwächen den offiziellen Kandidat, schade es geht vielen in der Politik mehr um Ihre Person geht als um die Sache!
SVP zeigt ihr wahres Gesicht
Solche Beiträge seitens der SVP rufen eher Fragen nach deren Absicht auf. Eigentlich ist das eine Bestätigung für mich, denn die SVP hat schon vor langer Zeit mit konstruktiver und sinnvoller Politik aufgehört, diese Schlagzeile ist nur ein ganz kleiner Auszug ihrer traurigen Daseinsgeschichte. Ehrlich sind sie, das muss man ihnen lassen - es spielt keine Rolle was man kann und was nicht, einzig das Auffallen ist wichtig: Rumproleten, andere Beleidigen, immer Nein sagen und rassistisch äussern können nämlich alle. Kein Wunder wurde auch Gölä für den Nationalrat angefragt.
Why not?
Man könnte ihnen durchaus auch mal eine Chance geben... Da es bei den meisten Politikern sowieso eher darum geht einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erreichen und ihr Ego aufzupäppeln als wirklich dem Land einen Dienst zu erweisen sind die zwei sicher nicht fehl am Platz. Die besten Politiker sind auch heute noch diejenigen, die in den Medien nicht zu sehen sind. Die machen nämlich lieber ordentlich und pflichtbewusst ihre Arbeit als mit grossem TamTam auf sich aufmerksam zu machen!