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Rangliste
07. Februar 2012 22:56; Akt: 07.02.2012 21:40 Print
Berns beliebteste Namen sind biblisch
von Patrick Marbach - Peter und Maria sind in der Stadt Bern die häufigsten Vornamen. Der Trend der Tauf-Hitparade geht aber weg vom Traditionellen in Richtung Multikulti, Vielfalt und gesuchter Originalität.

Bei der Taufe hat es der Priester mit immer kürzeren Namen zu tun. (Bild: Fotolia)
Auf den vordersten Plätzen der von der Stadtverwaltung veröffentlichten Rangliste stehen auch Hans, Daniel und Thomas. Bei den Frauen sind es Anna, Ruth und Barbara. Es fällt auf, wie weit verbreitet Namen mit einem biblischen Hintergrund immer noch sind. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2000 verlieren die althergebrachten Vornamen aber Terrain und machen einer grösseren Vielfalt Platz. «Gründe dafür sind der freie Personenverkehr und weltweite Kommunikations- möglichkeiten», erklärt Thomas Weber von den Statistikdiensten.
Deutlich wird das auch, wenn man nur die Namen der 2010 Geborenen anschaut: Julian, Louis, Moritz und Elin, Anna sowie Sophie stehen hier an der Spitze. Es sind kurze Namen, auch dies entspricht dem allgemeinen Trend. Zuweilen müssen die Behörden dem Streben nach Individualität Einhalt gebieten. Strittig waren in Bern Namen wie Tiger, Kurdistan, Vancouver und Winnetou: «Wir verhindern, dass das Kind unter seinem Namen zu leiden hat», sagt Jürg Nidegger vom Zivilstandsamt. In Grenzfällen gibt es den Kompromiss, dass solche Bezeichnungen als Zweitnamen verwendet werden dürfen.
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