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Sicherheitsrisiko
26. August 2009 23:03; Akt: 27.08.2009 07:57 Print
Botschaften reagieren wegen Street View
von Alessandro Meocci - Google Street View sorgt bei den Botschaften für Ärger: Wegen Detail-Fotos der Gebäude läuten beim Sicherheitspersonal die Alarmglocken.
Das Google-Programm Street View ist derzeit in aller Munde. Gut erkennbare Gesichter und Autonummern haben Datenschützer auf den Plan gerufen. Nun haben auch die Botschaften in Bern die Online-Sicherheitslücken entdeckt: «Die Problematik ist uns bekannt. Entsprechende Schritte sind in Abklärung», sagt Ruth Millard von der britischen Botschaft.
Für die israelische Vertretung wurde das Nötige bereits unternommen – unter der entsprechenden Street-View-Adresse heisst es: «Dieses Bild ist nicht mehr verfügbar.»
Bei der US-Botschaft, wo die Sicherheit sonst grossgeschrieben und das Fotografieren unerwünscht ist, plant man aber offenbar keine Schritte: «Was Google macht, ist deren Sache. Wir haben unsere eigenen Bestimmungen», sagt Angela Cervetti von der Botschaft.
Dabei wäre es so einfach: Auf jedem Google-Street-View-Bild kann man am unteren Bildrand «Ein Problem melden» anklicken und muss dann die nötigen Schritte befolgen. «In der Regel entfernen wir die Bilder innert ein paar Stunden», sagt Google-Sprecher Matthias Meyer.


























