Märchenwelt

08. Februar 2012 22:55; Akt: 09.02.2012 13:31 Print

Der Eiskönig freut sich über die KälteDer Eiskönig freut sich über die Kälte

von Patrick Marbach - Es ist eine Märchenwelt, die Karl Neuhaus bei Schwarzsee erschaffen hat. Dank der ausserordentlichen Kälte sind seine Eispaläste jetzt schöner denn je.

Karl Neuhaus kreiert unglaubliche Eislandschaften. (Quelle: YouTube.com/Vjiitv)
  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Diese Pracht habe ich noch nie erlebt», schwärmt Karl Neuhaus (75), «nur wenn die Temperaturen so tief sind wie diesen Winter, bildet sich auf dem Eis eine besondere Struktur.» Wie ein Korallenriff oder als hätte man alles mit Puderzucker bestäubt, sieht es aus. Das gefrorene Reich besteht aus Grotten, Palästen, Kapellen und Türmen, die abends farbig beleuchtet sind. Liebevoll arrangierte, skurrile Details bringen die Rundweg-Besucher zum Staunen und Schmunzeln.

«Das Eis-Virus hat mich schon als Kind angesteckt», erzählt Neuhaus, «an einem Bach entdeckte ich, wie wunderbar alles sein kann, wenn es gefriert.» Seither ersinnt der ehemalige Schuhmacher unentwegt neue Attraktionen. Sogar in den Ferien: «Auf einer langweiligen Carreise kamen mir die besten Ideen.» Momentan hirnt er daran, wie sich die gesunkene MS Costa Concordia nachbilden liesse.

Jeweils im November stellt Neuhaus Gerüste auf und hofft, dass sie sich bald mit Eis überziehen. «Wenn es so kalt ist wie jetzt, lasse ich die Sprinkler eine Nacht lang laufen und schon entsteht ein neues Ge­bilde.» Es ist eine vergängliche Welt, die schon bald schmilzt. Traurig ist Neuhaus deswegen nicht: «Nach langen Wintern bin ich jeweils ganz froh, wenn es fertig ist.»

www.eispalaeste.ch

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.