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Guggensterben in Bern
08. Februar 2012 23:04; Akt: 08.02.2012 21:09 Print
Es fehlt an Nachwuchs
von Pedro Codes - Die Zahl der Berner Guggen sinkt. Der Grund: Viele der verkleideten Musikertruppen altern, ohne geeigneten Nachwuchs zu finden.

Immer weniger Guggen ziehen im Bernbiet durch die Strassen. (Bild: Keystone)
«Ich bin erschrocken, als ich das diesjährige Umzugsprogramm gesehen habe», sagt Charles Humair, Präsident der Guggenmusik Altstadt-Mutze. Seiner Meinung nach zogen früher bedeutend mehr Guggenmusiker um die Häuser. Ins gleiche Horn wie Humair blasen auch andere. Max Isler zum Beispiel, Präsident der Aaregusler, sagt: «Ich kenne mindestens drei Guggen, die sich letztens aufgelöst haben.»
Der Mangel an Nachwuchs lässt die Verantwortlichen zu drastischen Mitteln greifen: Mittlerweile würden sich die Guggen bereits gegenseitig die Mitglieder abwerben, so Humair. Das Problem ist vor allem der fehlende Nachwuchs: «Viele Guggen haben Schwierigkeiten damit, junge Mitglieder zu finden», sagt Noëlle de Preux, Präsidentin des Vereins Berner Fasnacht. Das ist auch den Sandsteichlopfer aus Ostermundigen zum Verhängnis geworden, wie Manuela Thuri – ehemalige Sandsteinklopferin – erklärt: «Nach der letzten Fasnacht musste die Gugge aufgelöst werden.»
Die Gründe werden derweil an verschiedenen Orten gesucht. Max Isler sieht vor allem ein Zeitproblem bei den Jungen, während Charles Humair auf andere Interessen und einen anderen Musikgeschmack verweist.
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Alle 6 Kommentare





























Nachwuchs selbst produzieren
An die Säcke, liebe Fasnächtler. Nachwuchs selbst produzieren!
was zu viel ist verliert den reitz
ist doch zeit, dass es ein bischen weniger wird. es kann doch nicht sein dass die guggenmusik über drei monate unterwegs sind. beschränkt es auf eins zwei wochen und einige habe wieder zeit und spass an der sache.
Kein Kik für Fasnacht
Lasst die Guggen andern Basler Luzerner usw. Berner sind keine Fasnächtler. Höchstens in der Politik