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Hilfe für Landwirte
11. April 2011 23:01; Akt: 11.04.2011 22:25 Print
Hotels für fleissige Bienen
von Sophie Reinhardt - Bienen sind bedroht, doch die Berner Landwirte wissen sich zu helfen. Mit «Hotels» für Wildbienen und Miet-Hummeln wird gegen das Problem angekämpft.

Ursula Santschi, Mitarbeiterin des Botanischen Gartens, kümmert sich um das «Wildbienenhotel». (Foto: sie)
Bienen kämpfen mit Krankheiten und die Zahl der Imker nimmt stetig ab. Dies gefährdet die Landwirtschaft. Erste Lösungen wurden bereits gefunden: Bienen und Hummeln aus dem Katalog. «In diesem Jahr haben wir schon viele Völker in den Kanton Bern verschickt», sagt Samuel Stüssi, Agronom der Firma Biocontrol. In einem Karton werden 200 Tiere an Landwirte gesendet. Sie erledigen die wichtige Bestäubungsarbeit.
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Wenn Bienen Bullen schlagen
Eine weitere Lösung sind Wildbienen. Diese will man auch in der Berner Parkanlage Brünnengut nutzen, um 70 Obstbäume zu befruchten. Für die fleissigen Insekten wird ein «Wildbienenhotel» gebaut. Am 18. Juni sind die Quartierbewohner eingeladen, beim Bau mitzuhelfen. «Mit dem Hotel fördern wir die bedrohten Wildbienen», sagt Hofer von der Parkanlage. 45% der in der Schweiz lebenden Wildbienen sind bedroht, weil es an Nistplätzen fehlt. Mit speziellen Insektenhäusern, wie im Botanischen Garten eines steht, kann diese «Wohnungsnot» gelindert werden.
Auch Laien setzen sich für das Insekten-Überleben ein: Immer mehr wenden sich an «rent a bee». Für 160 Franken kann dort eine Patenschaft für ein Bienenvolk übernommen werden. Ein Imker pflegt die Tierchen – wer will, darf selbst Hand anlegen. Das Tolle: Jeder erhält von seinem Volk produzierten Honig. Die Plätze sind begehrt: Für eine Patenschaft gibt es bereits eine Warteliste.
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Naturkunde in Schulen als Hauptfach !
Tolle Idee ! Warum hat der Imkerverband es verschlafen genügend neue junge Leute dafür zu interessieren Imker zu werden ? Toll das es wenigsten Waldschulen für die Kleinen gibt : erstens wird die Lust u. Neugier an der Natur geweckt, Wissen vermittelt und schlussendlich entsteht eine Prägung die später im Leben in den verschiedensten Situationen ( u.a. bei psychischen Probl.) hilfreich sein kann.
schlechte eltern
die eltern gehen mit ihren kleinen lieber ins einkaufszentrum als in die natur. da sind nicht die imker schuld!
Verschlafener Kanton
Es ist doch nicht dem Imkerverband seine Aufgabe die Imkerei zu fördern, sondern dem Kanton. Im Kanton Freiburg gibts immerhin finanzielle Unterstützung für Jungimker die ersten 3 Jahre, in Bern nicht. Und dann kostet der ganze Spass n riesen Geld, mindestens doppelt soviel wie in Deutschland. Da hat der Kanton mal mächtig verschlafen. Guten Morgen!