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Stade de Suisse
06. Februar 2012 22:47; Akt: 06.02.2012 22:53 Print
Kälte setzt dem Naturrasen zu
von Simone Hubacher - Damit das Länderspiel Schweiz – Argentinien am 29. Februar in Bern stattfinden kann, braucht das Grün jetzt Extra-Pflege. Green-Keeper Beat Biedermann gibt alles.

Sondereinsatz: Green-Keeper Beat Biedermann. (SAH)
«Es sind extreme Bedingungen im Moment. Vorgestern im Spiel gegen Servette war der Rasen auf dem schattigen Teil trotz Bodenheizung quasi gefroren», sagt Verteidiger Christoph Spycher. Der Naturrasen wurde im Dezember über den Kunstrasen gelegt, der bei Konzerten nach wie vor zum Einsatz kommt. Darunter befindet sich eine Bodenheizung. «Sie arbeitet gut bei Temperaturen bis minus sieben Grad», sagt Hansruedi Hasler, Technischer Direktor bei YB. «Aber jede Rasenheizung hat eine Limite.» Am Sonntag bedeutete dies für Green-Keeper Beat Biedermann, dass er und sein zwölfköpfiges Team sechs Stunden im Einsatz standen, um den Platz abzudecken und fürs Spiel fit zu machen. «Ich startete um 5.30 Uhr bei minus 18 Grad – bei Spielbeginn waren es noch minus zehn Grad.» Der wichtigste Moment für ihn sei die Abnahme des Rasens durch die Funktionäre.
Die Löcher aus dem Sonntagsspiel wurden sofort geschlossen. Momentan bleibt der Rasen abgedeckt. «Jetzt braucht er Licht und Luft», erklärt Hasler. Das nächste Spiel findet am 16. gegen Basel statt. Nervös wegen Lionel Messi und Co. ist Beat Biedermann nicht. «Ich mache aber alles dafür, dass sie nachher sagen, hier gebe es den besten Rasen.»

























