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Bern
14. März 2010 22:57; Akt: 14.03.2010 21:19 Print
Regierung will keine Wohnwagen-Bordelle
von Patrick Marbach - Statt auf der Strasse sollen Prostituierte in Wohnwagen anschaffen. Die Berner Stadtregierung lehnt diese Forderung ab, sucht aber nach geeigneten Liegenschaften, um Bordelle einzurichten.
«Die Situation auf dem Berner Strassenstrich ist unhaltbar und menschenunwürdig», sagt CVP-Stadtrat Henri-Charles Beuchat. Zudem sei die Sexmeile bei der Dreifaltigkeitskirche illegal. Mit einer Motion möchte er den Gemeinderat verpflichten, den Strich aufzulösen und dafür Puff-Parkplätze zu schaffen, damit die Prostituierten ihre Kundschaft in Campern und Wohnwagen empfangen könnten. Für eine solche Zone eigne sich etwa der Lorraine-Brückenkopf. Die käuflichen Damen könnten dort polizeilich kontrolliert, aber auch beraten werden.
Prostituierte: Weg von der Strasse.
Doch der Gemeinderat sträubt sich: «Sexarbeiterinnen, die auf dem Strassenstrich anschaffen, haben in der Regel nicht die nötigen finanziellen Mittel, um ein Wohnmobil zu kaufen.» Zwar wäre die Stadt gemäss der Prostitutionsverordnung verpflichtet, einen geschützten Rahmen zu schaffen, findet aber keine Häuser für solche legalen Puffs.
Auf Beuchats Vorstoss hat sich ein Unterstützungskomitee gebildet, das mit einem Brief an die Stadt die Auflösung des Strassenstrichs verlangt. Für Anwohnerin Therese Kleinert ist klar: «Dieser Tummelplatz für Freier, Spanner und ausgebeutete Frauen gehört nicht in ein Wohnquartier.»
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Wohnwagen
Wir haben in Bern schon genug Randständige ,die ihren Wohnwagen in Wohnquatiere aufstellen.Prostituierte gehören gewiss nicht,in die Nähe von Kindern.Also sollten sie irgendwo in die Prärie ihre Dienste anbieten.Wer so Notgeil ist,das er es nötig hat ,dafür zu bezahlen,wird sich auch dorthin begeben.
Lieber Love-Mobile als Strassenstrich
Wenn der Gemeinderat keine geeignete Liegenschaft findet um die Prostitution weg von der Strasse hin zu kontrollierter Dienstleistung zu verlagern, soll er in Zusammenarbeit mit Xenia Love-Mobiles anschaffen und diese zur Verfügung stellen. Schade, Bern ist offensichtlich nicht offen für Neues und gibt Neuem auch keine Chance.