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Wegen Krise
10. März 2010 23:02; Akt: 10.03.2010 20:13 Print
Skiorte buhlen um Budget-Touristen
von Nina Jecker - Um trotz Krise attraktiv zu bleiben, fördern viele Berner Skiregionen Low-Budget-Angebote. Geplant sind Jugis, ein Snowboardhotel und Wohnmöglichkeiten bei den Einheimischen.

Für Snowboarder soll in Adelboden ein Hotel entstehen. (Photopress)
Statt in Hotels checken Touristen in der aktuellen Krisenzeit lieber in Jugendherbergen, Backpacker oder gar auf Campingplätzen ein. Diesen Budget-Trend wollen Feriendestinationen jetzt für ihre Zwecke nutzen – sie pushen günstige Angebote. In Adelboden soll etwa eine neue Jugi die Billigreisenden anlocken. «Bisher hatten wir keine solchen Möglichkeiten», sagt Jürg Blum von Adelboden Tourismus. «Nun planen wir aber eine echte Gross-Herberge.» Ein Snowboardhotel soll zudem bald junge Rider anlocken, die ein billiges Bett und laute Partys einer Toplage mit FünfSterne-Service vorziehen.
Im Haslital sind günstige Übernachtungsmöglichkeiten zwar bereits vorhanden. «Künftig wollen wir diese aber noch speziell bewerben», sagt Ueli Hug von Haslital Tourismus. Und sogar der Nobelort Gstaad setzt neu auch auf Sparfüchse: Rund 300 bis 500 Betten im unteren und mittleren Preissegment sollen in den nächsten fünf Jahren entstehen.
Grenchen Tourismus hat derweil eine ganz eigene Idee, um Besucher günstig unterzubringen. Dort sucht man Einwohner, die unkompliziert Zimmer im eigenen Haus vermieten.

























