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Bern
22. Juni 2010 22:58; Akt: 22.06.2010 21:32 Print
Wuchtige Kampagne gegen Schliessung
von Patrick Marbach - Prominente Unterstützung, Filmspots, Events, eine CD und sogar Bademode: Die Berner Reitschule wehrt sich mit voller Breitseite gegen die Schliessungsinitiative.

Das Nein-Komitee (l.) gegen die Schliessungsinitiative der Reitschule erhält auch Unterstützung von Esther Gemsch und Gilles Tschudi. (mar)
Bereits zum fünften Mal stimmt das Stadtberner Volk am 26. September über die Zukunft der Reitschule ab. «Diesmal muss die rechtspopulistische Seite eine grosse Niederlage einstecken, damit sie es in den nächsten 30 Jahren nicht mehr wagt, wieder eine Initiative gegen die Reitschule zu lancieren», hofft Stadtrat Hasim Sancar (GB/JA). Weil die Meinungen zu diesem Dauerthema ohnehin längst gemacht sind, versuchen die Reitschulförderer gar nicht erst, ihre Gegner umzustimmen. Stattdessen rechnen sie damit, dass die Schliessungsinitiative abgeschmettert wird, wenn nur genügend Berner an die Urnen gehen.
Entsprechend lustvoll ist die Nein-Kampagne gestaltet: Bekannte Schauspieler wie Gilles Tschudi und Esther Gemsch stehen in Werbespots für das Kulturzentrum ein. Im Reitschul-Umfeld herangewachsene Musikstars wie Züri West, Patent Ochsner oder Steff la Cheffe steuern Songs für eine CD bei. Verschiedene Clubs und Kulturinstitutionen zeigen sich solidarisch und führen am 4. September einen Aktionstag durch. Zudem buhlt das Nein-Komitee mit T-Shirts, Bademode und Führungen durch die Reitschule um zusätzliche Stimmen.
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Alle 29 Kommentare



























Freunde der Abrissbirne
Freunde der Abrissbirne, was passiert beim Abriss eines, mit Ratten befallenen Hauses? Richtig, die Tiere verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Genau so wie die "konzentrierte" Angst, Gewalt und Drogenszene, die sich doch endlich nach langem kämpfen der Stadt aus dem Zentrum in den Bereich einzige Notschlafstelle, einzige Drogenabgabestelle und eines der letzten tolleranten Kulturzentren Berns verlagert wurde. ja sogar aus Thun wurde dort hin verlagert. Nun wollt ihr dieses absolutt sinnvolle ergebnis langer "Verhandlungen" schon wider anfechten? da soll einer mal Schlau werden.
Unbelehrbar?
1. war überhaupt schon mal jemand von den Initianten an einer Veranstaltung in der Reitschule? Ich war jetzt schon paar mal dort und habe noch nie Gewalt erlebt. Da kann man an jedes Fussballspiel gehen und erlebt mehr Gewalt! 2. Ihr nennt die Leute dort eine Schande für die Gesellschaft? Ich nenne Rassismus, Sexismus und Nulltoleranz gegenüber anderen Kulturen eine Schande 3. Habt ihr nichts aus den 80ern gelernt? Wenn diese Initiative durchkommt, dann "brennt" Bern. Auch wenn es vielleicht weniger Aktivisten gibt, dieses mal würden sich alle in Bern konzentrieren!
das einzige was ich an bern nicht misse
dieser Schandfleck war uns ist mir jedes mal ein Dorn im Auge wenn ich nach Bern komme