Am 13. Februar haben die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» abgestimmt. Daneben wurde über diverse kantonale und kommunale Vorlagen befunden.
Felix Burch - 92 Prozent stimmten in Alpthal gegen die Waffeninitiative. Eine Reportage aus einem Ort, wo man Veränderungen nicht mag.
Mit der Waffeninitiative ist auch die Forderung nach einem zentralen Waffenregister gescheitert. Das Anliegen wird dennoch teilweise umgesetzt.
Lukas Mäder - Nach der Waffenschutz-Abstimmung geben die Sieger Gegensteuer: Armeeangehörige sollen ihre Waffe nach Dienstende kostenlos und ohne Erwerbsschein erhalten.
Lukas Mäder - Obwohl das Volk Nein sagt zur Waffen-Initiative, plant Justizministerin Sommaruga eine Revision des Waffengesetzes. Einsammelaktionen und konsequente Anwendung sollen für mehr Sicherheit sorgen.
Während meist 43 bis 44 Prozent der Stimmberechtigten über eidgenössische Vorlagen befinden, stiess die Waffeninitiative auf grosses Interesse: 48.54 Prozent gingen an die Urne.
Ronny Nicolussi - Das Nein zur Waffenschutzinitiative sorgt erwartungsgemäss für kontroverse Reaktionen. Die Initiativgegner sprechen von einem Sieg der Vernunft. Die Verlierer sehen sich als Opfer des eigenen Erfolgs.
Das links-grüne Lager hat es schwer, Volksinitiativen zum Erfolg zu führen. Nur wenn es gelingt, auch bürgerliche Kreise für ein Anliegen zu gewinnen, hat es Chancen für eine Annahme.
Lukas Mäder - Sie hätten viel weniger Geld gehabt als die Gegner, sagt Initiant Jo Lang. Obwohl sie schon viel erreicht haben, stellt er weitere Forderungen bei den Waffengesetzen.
56,3 Prozent der Stimmbürger haben bei der Waffenschutz-Initiative ein Nein eingelegt. Nur Zürich, Basel-Stadt und vier Westschweizer Kantone sagen Ja.
Lukas Mäder - Am Abstimmungssonntag zeigte sich ein Graben zwischen Stadt und Land. Dieser wird zunehmen, hat aber nichts mit Parteipolitik zu tun, sagt Politologe Golder.
Dem geplanten Erweiterungsbau des Landesmuseums in Zürich steht nichts mehr im Weg: Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben mit 62,3 Prozent Ja gesagt zum Kantonsbeitrag von 20 Millionen Franken.
In Uri bleiben Kantonsangestellte weiterhin vom Landrat ausgeschlossen. Das Volk hat das neue Gesetz über die Unvereinbarkeit abgelehnt.
In Basel-Stadt wird das Finanzreferendum nicht verschärft. Der Souverän hat eine entsprechende Initiative aus dem bürgerlichen Lager ebenso klar verworfen wie einen Gegenvorschlag des Grossen Rats. Gewonnen hat damit die Regierung, die gegen beides war.
Im Kanton Solothurn werden die Beiträge für die Verbilligung der Krankenkassenprämien nicht aufgestockt. Das Volk hat die SP-Volksinitiative «für eine wirksame Verbilligung der Krankenkassenprämien» deutlich abgelehnt.
Die Thurgauer sagten sowohl zum Neubau einer Dreifach-Turnhalle in Arbon und wie auch zur Aufstockung der Turnhalle des Berufsbildungszentrums in Weinfelden deutlich Ja.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden zahlt ab sofort jährlich 1,7 Millionen Franken an bedeutende überregionale Kultureinrichtungen im Kanton St. Gallen.
Die Genfer Stimmberechtigten haben mit 53,4 Prozent die geplante Steueramnestie bachab geschickt. Diese wäre wesentlich grosszügiger ausgestaltet gewesen als jene des Bundes.
Das Theater Basel erhält keine zusätzlichen Gelder aus Baselland: Die Baselbieter Stimmberechtigten haben nach einem teils emotional geführten Abstimmungskampf eine entsprechende Vorlage mit 46 204 zu 43 611 zu Stimmen knapp verworfen.
Der Kanton Aargau kann den zukünftigen Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch erwerben.
Die Stimmberechtigten Nidwaldens lehnen ein Lager für radioaktive Abfälle im Wellenberg weiter ab. Sie haben sich am Sonntag mit 11 602 zu 2948 Stimmen überdeutlich gegen ein mögliches Tiefenlager im eigenen Kanton ausgesprochen.
Stefanie Nopper - Die Volksinitiative «Mehr fürs Velo» wurde mit 64,9 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Die Initianten kämpfen trotzdem weiter.
Schaffhauser Spitex-Klienten müssen sich mit maximal 20 Prozent an den Pflegekosten beteiligen. Mit 58,8 Prozent Ja-Stimmen haben die Stimmberechtigten der Teilrevision des Altersbetreuungs- und Pflegegesetzes zugestimmt.
Die Berner haben mit 51,2 Prozent knapp Ja zum Ersatz des AKW Mühleberg gesagt. In der Stadt Bern lehnen 65,3 Prozent das AKW aber ab.
Hans-Ulrich Züllig (FDP) und Konrad Brühwiler (SVP) ziehen neu in den Stadtrat von Arbon ein. Nicht mehr vertreten in der Exekutive der Bodensee-Stadt ist die SP.
Die Fusion der sechs Oberwalliser Gemeinden Visp, Visperterminen, Baltschieder, Ausserberg, Bürchen und Eggerberg zu einer Grossgemeinde Visp ist gescheitert.
Das Bieler Stimmvolk hat an der Urne der Abgabe von Land an die Firmen Sputnik Engineering AG und SABAG mit Ja- Stimmenanteilen von je rund 90 Prozent deutlich zugestimmt.
In der Stadt Zürich kann das vorläufig zweithöchste Gebäude der Schweiz gebaut werden. Die Zürcherinnen und Zürcher haben grünes Licht gegeben für den Bau eines 120 Meter hohen Getreidespeichers.
Die Oltener Stimmberechtigten haben am Sonntag die Volksinitiative «Verkehrsfreie Innenstadt» mit einer Nein-Mehrheit von 60,1 Prozent abgelehnt.
Veronica Bieler (SVP) und Urs Senn (SP) sind neu in den Gemeinderat von Weinfelden gewählt worden.
Barbara Kern (SP) zieht neu in den Stadtrat von Kreuzlingen ein. Sie holte 1605 Stimmen.
Der Romanshorner Gemeindeammann Norbert Senn (CVP) ist am Sonntag nach vier Jahren im Amt abgwählt worden.
Die Winterthurer Stimmberechtigten sind dafür, dass die Stadt 24 Millionen Franken für den Kauf der Liegenschaft am Obertor ausgibt.
Das Sportzentrum «Eselriet» in Illnau- Effretikon erhält ein neues Gesicht: Der Haupttrakt wird neu gebaut, es entsteht ein neuer Fussballplatz mit Kunstrasen und das Eisfeld wird überdacht.
In Allschwil wird eine freiwillige öffentliche Tagesschule auf Primarstufe eingeführt: Der Souverän hat diesem Vorhaben mit 3724 gegen 2316 Stimmen seinen Segen erteilt.
Die Gemeinde Volketswil bekommt ein neues Gemeindehaus. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag den 34- Millionen-Kredit für den Neubau bewilligt.
Auf den 1250 Parkplätzen, die sich in der Gemeinde Emmen auf öffentlichem Grund befinden, kann inskünftig nicht mehr gratis und unbeschränkt das Auto abgestellt werden.
Die Ortsplanungsrevision in Binningen BL ist unter Dach: Die Stimmberechtigten haben in einer Referendumsabstimmung dem Zonenplan Siedlung und Landschaft sowie dem neuen Zonenreglement mit einer 55-Prozent-Mehrheit zugestimmt.
Das Friedhofsgebäude in Wohlen AG kann nicht wie geplant neu gebaut werden. Die Stimmberechtigten lehnten am Sonntag den Kredit von 4,37 Millionen Franken mit einer Nein-Stimmenmehrheit von 50,9 Prozent ab.
Auf der Infografik sehen Sie die detaillierten Resultate aus den Kantonen zur Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt».
Adrian Müller - Die sibirische Kälte gab ihr den Rest: Ein Tierarzt musste die völlig verwahrloste, gehörlose und halbblinde «Miez Maz» von Tägerwilen TG einschläfern.
Das Echo aus Deutschland ist durchweg positiv: Für die deutschen Medien haben die Bayern mit der Verpflichtung von Xherdan Shaqiri einen Glücksgriff gelandet.
Liebe Männer, wir müssen Sie wohl enttäuschen: Kaum hat das Büro des US-Escorts wieder geöffnet, sieht Julie nicht mehr wie Xenia aus.
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Kälte macht erfinderisch, sagte sich Pascal Prokop und handelte. Der Zürcher hat einen Ofen in sein Auto montiert, den die Behörden offiziell erlaubt haben. Nun raucht sein alter Kombi aus zwei Rohren.
Leser-Reporterin Ramona L. konnte nicht widerstehen, als sie diese gigantischen Bananen im Laden sah. Sie kaufte, mass, fotografierte und ist überzeugt: Länger geht nicht!
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K. Leuthold/F. Burch/M. Gilliand - An Wolfgang Priklopils Selbstmord zweifelte bisher niemand. Nun sind jedoch Dokumente aufgetaucht, die auf eine Ermordung des Kampusch-Entführers hindeuten.
B. Bruppacher - Trotz Staatsvertrag fordern die USA wieder Bankdaten von der Schweiz. Warum? Was passiert mit jenen US-Bürgern, die Geld in der Schweiz haben? Und: Was bedeutet das fürs Bankgeheimnis?
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