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07. März 2010 14:30; Akt: 26.09.2010 11:34 Print
17-stöckiges Hochhaus in Wabern kann gebaut werden
Der ehemalige Oerlikon-Bührle-Chef Hans Widmer kann im Berner Vorort Wabern für 90 Mio. Franken eine Wohnüberbauung mit einem 17-stöckigen Hochhaus bauen. Das Stimmvolk der Gemeinde Köniz hat der dafür nötigen Baureglementsänderung zugestimmt.
Das insgesamt fünf Gebäude umfassende Projekt war in der Gemeinde Köniz, zu der Wabern gehört, wegen des 53 Meter hohen Hochhauses stark umstritten. «Der Klotz» passe nicht in Ortsbild und behindere den Blick auf den Gurten, sagten die Gegner. Zu ihnen gehörte auch der Berner Heimatschutz.
Das Hochhaus und überhaupt die ganze Siedlung für 400 bis 600 Menschen sei architektonisch von grosser Qualität, verhelfe Köniz zu einem modernen Image und stehe für einen sparsamen Umgang mit dem Boden: Das meinten die Befürworter.
Auf der Basis des aus einem Wettbewerb hervorgegangenen Siegerprojekts wird nun eine Überbauungsordnung erarbeitet. Sie stellt die Grundlage zur Beurteilung des Baugesuchs dar. Der Könizer Gemeinderat teilte am Sonntag mit, er rechne mit dem Baubeginn im Jahr 2011.
Der Vorlage stimmten 6582 Bürgerinnen und Bürger (54 Prozent) zu, 5586 lehnten sie ab. Die Stimmbeteiligung betrug 49,4 Prozent.
(sda)


























