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Abstimmung BS
13. Februar 2011 14:40; Akt: 13.02.2011 14:48 Print
Keine Verschärfung des Finanzreferendums
In Basel-Stadt wird das Finanzreferendum nicht verschärft. Der Souverän hat eine entsprechende Initiative aus dem bürgerlichen Lager ebenso klar verworfen wie einen Gegenvorschlag des Grossen Rats. Gewonnen hat damit die Regierung, die gegen beides war.
Die Initiative «für ein griffiges Finanzreferendum» wurde mit
Die Initiative hatte verlangt, dass neue Ausgaben von mehr als drei Millionen Franken zwingend dem Volk vorgelegt werden müssen, wenn sie im Grossen Rat nicht von mindestens 80 Prozent der Anwesenden befürwortet werden. Bei Anwesenheit aller 100 Ratsmitglieder hätten damit 21 einen Urnengang erzwingen können.
Der Gegenvorschlag hatte die Hürde höher auf Ausgaben ab 4,5 Millionen Franken gelegt. Zudem wollte der Grosse Rat für die Volksabstimmung einen formellen Beschluss des Parlaments. Nötig wären dafür 34 Stimmen gewesen - unabhängig von der Zahl der Anwesenden.
Die Regierung lehnte indes sowohl die umformulierte Initiative wie den Gegenvorschlag ab. Ihrer Ansicht nach verfügt der Stadtkanton bereits heute über die richtigen Instrumente für eine wirksame Ausgabenüberprüfung. So kann gegen jeden Finanzbeschluss über
Nein auch zur Tageschul-Initiative
Mit
Regierung und Parlament hatten die Initiative zur Ablehnung empfohlen. Die meisten ihrer Ziele seien erfüllt und ihre Umsetzung sei zu teuer. Familienergänzende Tagesstrukturen sind im Kanton Basel-Stadt sowohl in der Verfassung wie auch im Schulgesetz verankert.
(sda)


























