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Eidgenössische Abstimmung
29. November 2009 12:28; Akt: 05.03.2010 12:40 Print
Über 57 Prozent für Minarett-Verbot
Überraschung bei der Minarett-Initiative: Die Minarett-Initiative wird mit 57.5 Prozent deutlich angenommen. Die Umfragewerte im Vorfeld der Abstimmung deuteten noch auf ein Nein hin.
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Moscheen in der Schweiz
Das Resultat ist deutlich: Die Initiative gegen den Bau von Minaretten wird mit 57.5 Prozent vom Volk deutlich angenommen. Das Forschungsinstitut gfs.bern sagte bereits um 12.30 Uhr, es stehe ausser Zweifel, dass eine Mehrheit der Stimmenden für das Bauverbot stimmte, wie Longchamp im Schweizer Radio DRS sagte.
Bei der letzten Umfrage von Mitte November hatten sich lediglich 37 Prozent der Befragten für die Initiative ausgesprochen. Mit ihrer umstrittenen Kampagne gelang es den Befürwortern offenbar, in der letzten Phase des Abstimmungskampfes viele Unentschlossene für sich zu gewinnen.
Wie bei vielen Abstimmungen ist bei der Minarett-Abstimmung ein Röstigraben zu beobachten, wenngleich kein ausgeprägter: In der Deutschweiz sagte nur ein einziger Kanton Nein. Es handelt sich um den Kanton Basel-Stadt. In der Westschweiz sagten dagegen drei Kantone Nein: Genf, Waadt und Neuenburg.
Zustimmung vielerorts über 60 Prozent
Am deutlichsten fiel die Zustimmung in Appenzell Innerrhoden mit 71 Prozent aus. Über 65 Prozent Ja-Stimmen gab es auch in den Kantonen Glarus, St. Gallen, Thurgau, Schwyz und Tessin.
Zwischen 60 und 65 Prozent lag die Zustimmung in den Kantonen Aargau, Bern, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen, Nidwalden, Obwalden, Luzern, Uri und Solothurn. Unter 60 Prozent stimmten der Initiative in den Kantonen Zürich, Basel-Land, Graubünden, Freiburg, Wallis und Jura zu.
Nur SVP und EDU dafür
Das Ja erstaunt umso mehr, als sich nicht einmal die SVP geschlossen für das Minarett-Verbot einsetzte. Mit Ausnahme der SVP und der EDU hatten sich zudem alle Parteien gegen die Initiative ausgesprochen.
Auch der Bundesrat und das Parlament lehnten die Initiative für ein Verbot von Minaretten ab. Ein Ja würde die Religionsfreiheit verletzen und den religiösen Frieden in der Schweiz gefährden, argumentierten die Gegner.
Die Befürworter gaben an, mit der Initiative gegen eine zunehmende «Islamisierung» kämpfen zu wollen. Sie sehen in Minaretten Symbole für einen Machtanspruch des Islams. Zu reden gaben im Abstimmungskampf insbesondere die Plakate der Befürworter. Sie stellten vor dem Hintergrund der Schweizer Fahne Minarette dar, die an Raketen erinnerten.
Verhältnis zum Islam
Die Anti-Minarett-Initiative wurde nicht nur von SVP- und EDU- Wählern befürwortet: Der Ja-Anteil gehe über deren Potenzial hinaus, sagte der Politologe Claude Longchamp vom Forschungszentrum gfs.bern.
Das Ja ist laut Longchamp wahrscheinlich deshalb zustande gekommen, weil die Initiative eine breite Debatte über das Verhältnis zum Islam auslöste. So habe es viele verschiedene Gründe für ein Ja gegeben.
(meg/sda/dapd)
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Alle 827 Kommentare





























Die Linken machen den Moslems das Leben
schwer!Mit ihrem ständigen Kampf gegen eine Mehrheit der Stimmenden in diesem Land,helfen sie den Schweizer Moslems kein bischen!Im Gegenteil.Wenn sie dieses Ergebnis zu nichte machen ,geben sie den Schweizern das Gefühl weniger Rechte als die Moslems zu haben.Warum sollen wir uns dann noch bemühen sie zu respektieren?
Ing.
Jeder das seine, aber im eigenen land grade! ich gratuliere die schweizer volkes! Europa ist Europa und das ist überzeugt Christen! In Islamitiesche Länder können wir nicht augh keine Kirchen bauen. Grüße aus die Niederlande!
Minarett verbot ? nein
Doch in Kosovo gibt es au Kirchen und auch othodoxishe kirchen !!!! ein bischen besser nachschauen ;) ein bisschen kindish mit diesen sachen ich finde man soll shon minaretten bauen .!!! so wie wir auch kirchen bauen dürfen ! echt jezzzz
Die Minarette sind nur ein Symbol ...
Wir sollten dringend reden, Christen und Moslems! Denn das Resultat mag einige Prozente enthalten, die wirklich etwas gegen Minarette haben, aber mehrheitlich herrscht eine ANGST vor dem Islam, das ist wohl allen klar. Und da hilft nur Ausräumen von Gräuelgeschichte wie Frauenbeschneidungen, Unterdrückung, Intoleranz... Wir Moslems sind jetzt gefordert, unseren christlichen Glaubensfreunden zu zeigen, wie der Islam ist und wie er halt (wie das Christentum auch!) missbraucht wurde... Ich arbeite dran :-) Amor Ben Hamida
So nüchterne und selbstkritische Analyse
wünsche ich mir auch von andern Moslems! Kleiner Tip noch: Das Problem ist nicht so sehr, dass der Islam missbraucht WURDE, sondern dass solche Dinge immer noch geschehen! Und überzeugt uns, dass der Koran wirklich keine Steinigungen, Beschneidungen usw. lehrt, denn so kanns einem durchaus vorkommen!