USA bizarr

24. August 2011 18:46; Akt: 25.08.2011 09:09 Print

Furzen verbotenFurzen verboten

Die US-Marines in Afghanistan müssen einige Regeln beachten: Sie dürfen mit Einheimischen weder über Politik noch über Frauen reden. Nun wurde das Reglement um eine – recht abstruse – Richtlinie erweitert.

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In Afghanistan stationierte US-Marines haben es nicht einfach. Nach den neuen Reglement dürfen sie nun nicht einmal in der Öffentlichkeit furzen. (Bild: AP/Brennan Linsley)

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Das Leben der ausländischen Soldaten an der afghanischen Kriegsfront ist bekanntlich nicht einfach. Sie haben oft mit Hitze und Krankheiten zu kämpfen. Die Einheimischen begegnen ihnen misstrauisch, vor allem den US-Marines.

Diese werden vor ihrer Abreise besonders gut vorbereitet. Unter anderem dürfen sie sich mit den Einheimischen nicht über schwierige Themen unterhalten – falls dies trotz Sprachbarriere überhaupt möglich wäre. Absolut tabu sind vor allem drei Gesprächsthemen: Religion, Politik und Frauen. Die verschiedenen Sichtweisen könnten die Afghanen «verletzen», heisst es im Reglement.

Die Amerikaner nehmen es mit Humor

Seit wenigen Tagen wurde das Pflichtenheft der US-Soldaten um eine weitere Regel erweitert: Die Amerikaner dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit furzen. Auch das könnte die Sensibilität der Einheimischen verletzen, lautet die Begründung.

Wie die neue Regel bei den Soldaten vor Ort aufgenommen wurde, ist nicht bekannt. In diversen US-Blogs machen aber derzeit spitzige Kommentare und vor allem Witze die Runde. «Wenn das Leben dort drüben schon so hart ist, wird man zumindest in Ruhe furzen dürfen», ist der Tenor. Andere schlagen vor, dass genau im «gemeinsamen Furzen mit den Einheimischen» eine Lösung des Konflikts liegen könnte.

(kle)