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Navy Seals berichten
08. November 2011 19:19; Akt: 09.11.2011 09:52 Print
Wie Bin Laden getötet wurde
Sie nannten ihn «Bert» Laden, und sie brachten ihm den Tod. US-Elitesoldaten, die den Al-Kaida-Führer töteten, packen in einem neuen Buch aus, warum sie Bin Laden töten mussten.
Was ist in der Nacht zum 2. Mai 2011 in der pakistanischen Stadt Abbottabad wirklich passiert? Das «Team 6» der US-Eliteeinheit Navy Seals stürmte in das Haus des Al-Kaida-Führers Osama Bin Laden und tötete diesen. Die US-Regierung liess sich dafür feiern. Immer wieder gab es Spekulationen und Verschwörungstheorien darüber, was in der Nacht dort geschah.
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Hier wurde Osama Bin Laden getötet
Ein neues Buch, das dieser Tage in den USA erscheint, will nun Klarheit über die letzten Minuten vor dem Tod Osama bin Ladens schaffen. Im Buch «Seal Target Geronimo: The Inside Story of the Mission to Kill Osama Bin Laden» von Chuck Pfarrer, selbst jahrelang bei der Eliteeinheit der Navy Seals, packen US-Soldaten aus, die bei der Operation mit dem Codenamen «Geronimo» in Abbottabad dabei waren.
Anderes Bild von der Operation
Den Elitesoldaten gehe es darum, dass sie ihrer Ansicht nach nie auf einer reinen Mord-Mission unterwegs waren, schreibt die englische Zeitung «The Sunday Times». Ihre Darstellung der «Operation Geronimo» weicht demnach von der offiziellen Version ab. Eine Mission mit dem alleinigen Ziel, Osama Bin Laden zu töten, sei der Einsatz nie gewesen. Hätte sich Bin Laden ergeben, hätte man ihn gefangen genommen, so Pfarrer.
Bin Ladens tödlicher Griff zur Waffe
Laut den Aussagen im Buch haben die Seals Bin Laden schon 90 Sekunden, nachdem sie ins Haus eingedrungen waren, getötet. Eine Schiesserei habe es nicht gegeben. Es seien nur zwölf Schüsse abgefeuert worden. Dann sei Bin Laden tot gewesen.
Im Schutz der Dunkelheit sei einer der zwei eingesetzten Ghost Hawk Helikopter zum dreistöckigen Wohnhaus des Al-Kaida-Chefs geflogen. Zwölf Seals seilten sich auf das Dach ab und drangen über eine Terrasse im dritten Stock in die Wohnung ein. Die erste Person, der man begegnet sei, war Bin Ladens dritte Frau Khaira. Ein Seal überwältigte sie.
Am Ende eines Flurs lag das Schlafzimmer des Terrorchefs. Plötzlich habe sich die Tür geöffnet, Bin Laden sei kurz herausgetreten, habe gesehen, was sich abspielte und sei zurück ins Zimmer geflüchtet. Zur gleichen Zeit sei Bin Ladens Sohn Khalid die Treppe hochgerannt. Er sei erschossen worden, so «The Sunday Times».
Dann hätten zwei Seals die Tür zu Bin Ladens Zimmer eingetreten. Im Zimmer standen der Al-Kaida-Chef und seine jüngste Frau Amal. Sie habe laut geschrien, als er sie als Schutzschild benutzte: «Nein, tut das nicht!» Als Bin Laden nach seinem Maschinengewehr AK 47 griff, habe man sofort geschossen. Man habe keine andere Wahl gehabt, als ihn zu töten.
Es war keine «Tötungs-Mission»
Die Soldaten seien bereit gewesen, ihn lebend zu fangen. «Ich war 30 Jahre lang ein Seal und ich habe niemals die Worte «Tötungs-Mission» gehört», zitiert die Zeitung den Autor Chuck Pfarrer. Das sei «ein Washingtoner Phantasie-Wort». Wenn es darum gegangen wäre, Bin Laden zu töten, dann hätte man keine Elite-Einheit gebraucht, behauptet er. «Dann reicht eine Kiste Handgranaten.»
Hätten noch mehr Terroristen gefasst werden können?
Wütend macht die Soldaten laut der Zeitung, dass die USA offenbar die Chance verpassten, weitere hochrangige Terroristen zu töten oder festzunehmen. Die Regierung habe den Tod Bin Ladens zu früh veröffentlicht. Dadurch hätten andere Top-Terroristen Zeit gehabt, «in ein anderes Versteck zu fliehen», wird Pfarrer zitiert.
Bewaffnet oder unbewaffnet?
Ein ganz ähnliches Bild, wie es im Buch offenbar gezeichnet wird, hatte sich schon wenige Tage nach der Operation ergeben. Strittig war einzig, ob Bin Laden bewaffnet war. Noch wenige Tage nach Bin Ladens Tod sagte ein Sprecher der US-Regierung: «Bin Laden war nicht bewaffnet». Dem wird im Buch anscheinend widersprochen. Bis auf diesen sehr entscheidenden Punkt erfährt der Leser, wie es scheint, nicht viel Neues. Die Operation wirkt höchstens spannender, da sie von direkt beteiligten Personen erzählt wird.
Der Artikel der «Sunday Times» ist kostenpflichtig. Einen ausführlichen Artikel zum Buch findet man auch bei «Daily Mail».
(hag)
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Alle 86 Kommentare






























Nette Geschichte ....
es muss ja eine offizielle version geben.... welche stimmt, wird man nie erfahren ....
Nun ja
Natürlich darf man nicht alles glauben, was einem vorgesetzt wird. Aber manchmal finde ich es auch übertrieben. Villeicht, ist Bin Laden einfach nur erschossen worden. Kein aber, kein wenn. Einfach nur erschossen.
Was solls???
An die Befürworter von Amerika. Denkt einmal an die Vergangenheit, wie uns die Oberhäupter belogen. Onanieren macht blind, Cannabis tötet ab dem ersten Zug, Drachen und, und, und... Egal ob Osama nun tot ist oder nicht, egal ob er überhaupt je existierte oder nicht, es gibt tausende Beispiele, wo uns einfach Dinge vorgegaukelt werden, von Papa Staat aus. Osama bin Laden, 9/11, Area 51 und so weiter, dies sind alles Themen, bei welchen man jede Information selbstständig abwägen soll. Denn in zu unserer Lebzeit, werden wir die Wahrheit sowieso nie erfahren...
So ist es !!
Marcell ... du hast voll recht .. weiss nicht wie dein Beitrag toppen hammer !!!
Eine weitere Verschwörungstheorie
Marcel, Du hast etwas vergessen: Elvis lebt! ;o) Pass auf, dass Du nicht zu den Paranoikern abrutscht...
Marcel for President
Die Leute sollen sich bewusst werden, dass wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Wirtschaft. Wer die Wirtschaft kontrolliert, kontrolliert die Politik. Wer die Politik kontrolliert, kontrolliert die Gesetze. Wer die Gesetze kontrolliert, kontrolliert das Volk. Ein Geschichtsbuch gehört zu den Medien.