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Ian McEwan
09. November 2010 08:13; Akt: 09.11.2010 09:31 Print
Öko-Aktivisten «sind zutiefst antirational»
Der Bestsellerautor Ian McEwan rüffelt die Ökobewegung. Sie sei ein Sammelbecken für «semireligiöse und selbstgeisselnde Triebe». Kernkraft sei das kleinere Übel.
Der britische Bestsellerautor Ian McEwan bereut seine früheren Proteste gegen die Atomkraft. Gigatonnen Kohlendioxid seien seitdem in die Atmosphäre geblasen worden, klagt er in einem Interview mit der «Frankfurter Rundschau» (Dienstagausgabe). «Ich halte Kernkraft für das kleinere Übel», sagt er. «Wir werden den Klimawandel nicht durch Tugend und privaten Konsumverzicht aufhalten.»
Der Schriftsteller, dessen neuer Roman «Solar» soeben erschienen ist, rügt auch die Ökobewegung. Diese sei «ein Sammelbecken für alle Arten semireligiöser und selbstgeisselnder Triebe». Ein Teil von ihr sei «zutiefst antirational und antiwissenschaftlich». «Gerade die deutsche Umweltbewegung hat starke romantische Elemente.»
Aber Selbstkasteiung löse die Probleme nicht, die Welt brauche stattdessen eine «zweite industrielle Revolution». Und die «wird nicht unbedingt von netten, moralischen Menschen gemacht, sondern von Schurken». Weiter sagte McEwan: «Die Gier ist eine unserer stärksten Triebkräfte und sie lässt sich nicht nur zerstörerisch, sondern auch produktiv nutzen. Wir sollen aufhören zu moralisieren.»
(dapd)
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Alle 122 Kommentare






























Freie Energie
Energie ist genauso wie Wasser ein in unserer Umwelt frei vorkommendes Medium. Einzelnen gierigen Individuen ist es gelungen diese allen gehörenden Ressourcen zu monopolisieren und die anderen dadurch wie Sklaven für deren Verwendung zu besteuern. Zentralisierte, globalisierte Verwaltung in den Händen weniger Lobbysten wird die Probleme längerfristig massiv verschärfen. Der einzige Weg besteht darin, dass jedermann die für seinen Gebrauch notwendige Energie unabhängig umwandeln kann und nicht an einem Zentralisierten-Monopol-Abhängigkeits-Netz angeschlossen zu sein braucht.
Wie soll das gehen?
Stecker in den Wind halten und aus dem Bach saufen? Wenden sie sich doch mal an den Ingenieur Ihres Vertrauens, der Sagt ihnen was notwendig ist um Wasser und Strom in dne gebrauchten Mengen und mit den Schwankungen in die Häuser zu bekommen. Ein gutes Beispiel ist London, die die Cholera als Dauergast hatten.
Auto
Da will man umweltschonende Auto bauen. Die sollen nur mit Strom fahren und ja umweltbewusst sein. Ok, nur von wo kommt der Strom her? Man kann auch jedes Tal mit einer Staumauer einschliessen und überall Windkrafwerke aufbauen. Letzteres dürfte wohl kaum effektiv sein. Im übrigen kommt dann wieder der Umweltschutz zum Tragen. Die Aktivisten gehen ein wenig demonstrieren um dann am Abend in ihre warme, beleuchtete Wohnung zu gehen. Umweltschutz sieht anders aus.
recht hat er mit der gier
da mag er recht haben, dass umweltaktivisten irrational sind. und die gier eine starke kraft im mensch ist. die weltbevölkerung nimmt stehtig zu und das umweltproblem wird wohl bleiben. also gehen wir optimistisch in die zukungt und hoffen, dass keine grosse unfälle passieren mit kernenergie. ich bin kein fan von umweltaktivisten, aber auch die gier verleit zu irrationalem denken.