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Atomdebatte
31. Oktober 2011 12:23; Akt: 31.10.2011 16:57 Print
ENSI zieht 37 Lehren aus Fukushima
Die Überprüfung der Schweizer AKWs wird optimiert. Grundlage dazu sind die Geschehnisse der Fukushima-Katastrophe. Unter anderen werden Erdbeben-Szenarien geprüft.
Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde will nach den technischen Sicherheitsüberprüfungen nun den Notfallschutz optimieren. Dies ist eine der Lehren aus der Analyse der Katastrophe von Fukushima. Insgesamt lässt das ENSI 37 Punkte überprüfen, die für Schweizer AKW relevant sind.
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Zwölf Punkte werden von einer Arbeitsgruppe unter die Lupe genommen, die sich aus Vertretern der Kantone und des Bundes zusammensetzt, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) am Montag mitteilte. Die Gruppe soll prüfen, ob gesetzliche oder organisatorische Notfallschutzmassnahmen getroffen werden müssen.
Sie muss beispielsweise Kommunikationsmittel, Information der Bevölkerung oder Evakuierungen untersuchen. Für die Evakuierung zehntausender Menschen besteht in der Schweiz, abgesehen von Schutzräumen, kein Konzept. Weiter stehen die Sicherheitskultur in den Atomkraftwerken und der Strahlenschutz auf dem Prüfstand.
Auch die Aufsicht über die AKW wird geprüft - ein heikler Punkt. Das ENSI muss seine Aufsicht selber hinterfragen und die Transparenz erhöhen. Dazu wird sich das ENSI im November von Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durchleuchten lassen.
Andere Punkte sind noch völlig offen. Nicht initiiert ist beispielsweise die Lösung der Frage, wie nach schweren Unfällen mit grossen Mengen kontaminierten Wassers und radioaktiven Abfällen umgegangen werden soll. Auch ist noch nicht gewährleistet, dass genügend Strahlenschutzpersonal vor Ort verfügbar ist.
Laufende Untersuchungen
Von den 37 Prüfpunkten seien 13 bereits umgesetzt oder angestossen worden, hielt das ENSI fest. Bereits im Gang sind die Überprüfungen, ob die fünf Schweizer AKW gegen extreme Erdbeben oder Hochwasser gerüstet sind.
So wurden die fünf Schweizer AKW bereits auf die Sicherheit gegen ein Extrem-Hochwasser untersucht und die Ergebnisse Anfang September veröffentlicht. Bis im März 2012 müssen die AKW nachweisen, dass sie einem Extrem-Erdbeben standhalten können.
Bis zu diesem Datum müssen die AKW-Betreiber zudem zeigen, dass sie gegen ein Extrem-Erdbeben in Kombination mit dem Bruch eines Staudamms gewappnet sind. Das ENSI prüft zudem, ob für Notfälle genügend Vorkehrungen getroffen wurden und Abläufe funktionieren.
Sämtliche Massnahmen, die wegen der Prüfpunkte ergriffen werden müssen, sollen bis 2015 umgesetzt sein.
Lange Mängelliste bei Fukushima
Grundlage ist eine Analyse des ENSI über das Verhalten von Mensch, Technik und Organisation beim Unfallgeschehen in Fukushima.
Gemäss ENSI sind in Japan unter anderem Sicherheitsüberprüfungen versäumt oder gar gefälscht worden. Zudem seien die Anlagen unzureichend gegen Erdbeben und die Höhe von Tsunamis ausgelegt gewesen. Ebenfalls mangelhaft war die Kühlung der Brennelementbecken.
Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschliessenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen.
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Video: Keystone
(sda)
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Alle 25 Kommentare






























Was soll das?
Jetzt schaut man mal nach? Was soll das? Entweder man weiss immer genau JUST IN TIME für was das ganze ausgelegt ist oder man hat seinen JOB einfach NICHT gemacht. Das ganze kommt mir so vor, wer nicht schaut der weiss nichts und wenn irgendwo was hobst geht, kann man froh sein wenn es nicht im eigenen land ist und macht dann irgendwelche pfästerchenpolitik um die bevölkerung zu beruigen. es zeigt einfach, man war nie herr der lage und wird es auch nicht sein. reagieren statt agieren, oh toll hoffentlich pasiert nix bei uns.
Radioaktivität
Das kommt darauf an welche Radioaktive Materiellen sind. Es bleibt meistens länger als ein Menschleben die Radioaktivität erhalten. altes Brennelement damit alle den Atommüll dann fressen können.
Fragen über Fragen!
Ein jeder von uns benötigt Energie, aber das ein zu verteufeln und das andere zu Loben?! Denn auch die Alternativenergie z.B. Photovoltaik oder Windkraft wachsen nicht auf Bäumen und müssen mit grossem Aufwand hergestellt und entsorgt werden (z.B. graue Energie, Co2). Würde man die Forschung in die bekannten Energieträger vorführen und nicht Boykotieren könnte etwas Neues entstehen. Für moderne Akw's braucht es nicht zwingend Uran, denn auch andere Atome sind spaltbar. Die abwärme kann man nutzten (Wärmetauscher), macht man das heute? Oder verbaut man Wärmepumpen die ohne Strom laufen?
Kernfusion
Sie meinen Kernfusion?. Eine andere Möglichkeit - z. Bsp. mit d. Kernfusion ohne Atommüll u. etwas sicherer ein AKW zu betreiben - gibt es in den nächsten 30 Jahren nicht! Kernfusion wird in den nächsten 30 Jahren noch nicht nutzbar sein. Das sagen fast alle Kernphysiker. Photovoltaik wächst auf den Dächern oder sollte dort wachsen! Und Windkraft wächst auf leichten Erhebungen in "Dauerwindgebieten" und in seichten Meerabschnitten , landnah! Weitere Forschung in die "althergebrachte" Kernspaltung ist sehr fragwürdig. Trotzdem wird die Forschung weltweit sicher nicht boykottiert Hr.Bischof
Kombiniert testen, nicht nacheinander!
Hoffentlich denken die Überprüfer daran, die Prüf-Katastrophen nicht nur hintereinander, sondern auch in Kombination zu testen. Wetten, dass es da ganz andere Testergebnisse gibt?!
Zukunft ohne AKW's
nacheinander testen ist gut Ihr habt Angst Ihr AKW Betreiber dass eure Mängel und Lügen auffliegen graue Energiequellen: AKW's bei einen Unfall tritt Radioaktivität aus Strahlentod, Mutationen und Erkrankungen, Atommüllproblem auch bei ADS Anlagen umweltschonde Energiequellen, Alternativenergie z.B. Photovoltaik oder Windkraft