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Berlusconi-Prozess
30. März 2011 13:16; Akt: 30.03.2011 14:24 Print
Auch Ronaldo im Sog von Rubygate
Nach George Clooney muss nun auch Fussball-Star Cristiano Ronaldo vor Gericht aussagen. Ronaldo soll Ruby Geld für Sex angeboten haben.
Real Madrids Fussballstar Cristiano Ronaldo ist als Zeuge im Prozess vorgeladen worden, der am 6. April gegen den italienischen Premierminister Silvio Berlusconi wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch beginnt.
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Reaktion auf Schnellverfahren gegenBerlusconi
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Ronaldo wurde von den Verteidigern des Ministerpräsidenten und Medienzaren vorgeladen, berichteten italienische Medien am Mittwoch. Der Starstürmer soll vor Gericht bestätigen, dass er das marokkanische Callgirl Ruby, mit dem Berlusconi laut Anklage eine sexuelle Beziehung hatte, während es noch minderjährig war, nie kennengelernt hatte.
Die Marokkanerin, die bürgerlich Karima el-Mahroug heisst, hatte vor den ermittelnden Mailänder Staatsanwälten berichtet, dass ihr Ronaldo in Mailand Geld für Sex angeboten habe, das sie allerdings abgelehnt habe.
Ronaldo hatte diese Behauptung bestritten und versichert, er habe die junge Frau nie getroffen. Berlusconis Rechtsanwälte wollen mit Ronaldos Zeugnis den Richtern klar machen, dass Ruby mit ihren Aussagen unglaubwürdig sei.
Im Prozess um die Affäre Ruby wurde unter anderen der US-Schauspieler George Clooney als Zeuge geladen. Clooney besitzt ein Haus am Comer See in Norditalien, nicht weit von Berlusconis Villa in Arcore. Dem Anwalt zufolge sagte Ruby, dass Clooney und seine Freundin bei einer der Partys in Berlusconis Villa zugegen waren.
Auch vier Minister, Landwirtschaftsminister Giancarlo Galan, Aussenminister Franco Frattini, Gleichstellungsministerin Mara Carafagna und Bildungsministerin Maria Stella Gelmini, wurden von Berlusconis Verteidigung als Zeugen genannt. Insgesamt umfasse die Liste 78 Namen, berichteten italienische Medien.
Insgesamt will die Mailänder Staatsanwaltschaft 132 Zeugen vor Gericht vorladen. Zu ihnen zählen auch 32 junge Frauen, die sich laut den Ermittlern an ausschweifenden Partys in der Mailänder Residenz des Ministerpräsidenten beteiligt hatten.
(sda)



























