Die Bundesräte Moritz Leuenberger und Hans-Rudolf Merz treten ab. Am 22. September hat die Bundesversammlung ihre Nachfolger gewählt: Simonetta Sommaruga und Johann Schneider-Ammann
Für Bundesrat Moritz Leuenberger war der Wandel hin zu einer nachhaltigen Umweltpolitik am Wichtigsten in seinem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Eveline Widmer-Schlumpf hat für möglicherweise nur ein Jahr das Departement gewechselt. Nicht aus wahltaktischen Gründen, sondern weil der Gesamtbundesrat ihren Wechsel ins EFD gewollt habe, wie sie jetzt sagt.
Der Kanton Bern ist in Festlaune: Die beiden neu gewählten Bundesräte, Johann Schneider-Ammann und Simonetta Sommaruga, werden gefeiert.
Der BDP-Präsident will nichts wissen von einem Zusammenschluss seiner Partei mit der CVP - zumindest vorläufig nicht.
Eigentlich wollte er anfangs Oktober sein Departement übergeben. Jetzt gibt Bunderat Hans-Rudolf Merz bekannt, dass er erst per Ende Oktober seine Schlüssel übergibt.
Nach der grossen Rochade in der Departementsverteilung des Bundesrats müssen sich drei Bundesrätinnen und ein Bundesrat in neue Dossiers einarbeiten. Auf sie warten grosse Herausforderungen.
SP-Präsident Christian Levrat ist äusserst enttäuscht von der FDP und übt harte Kritik. FDP-Präsident Fulvio Pelli habe ihn schlicht und einfach belogen.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann will den Gesamtbundesrat transparenter machen. Er sieht neue Kommunikationswege für die Regierung. Zugleich spricht er sich dafür aus, dass das Kollegium wieder geschlossener wird.
Alt Bundesrat Christoph Blocher hielt in der SVP-Fraktion ein flammendes Pladoyer gegen Simonetta Sommaruga. Aus wahltaktischen Gründen.
Eveline Widmer-Schlumpf könnte über 2011 hinaus im Amt bleiben. Sie bekommt ein Angebot von gewissen CVP-Kreisen: Wenn BDP und CVP fusionieren würden, wäre ihr Sitz wieder stabiler.
Die bernische FDP will wieder in den Ständerat. Sie kämpft um den freiwerdenden SP-Sitz von Simonetta Sommaruga in der kleinen Kammer.
Lukas Mäder, Bern - So ruhig der Wahlmittwoch war: Die Frage nach der Sitzverteilung im Bundesrat ist nur aufgeschoben. Der Streit zwischen der Parteien dauert an, ein Konsens ist nicht in Sicht.
Die internationale Berichterstattung zu den Bundesratswahlen fällt überwiegend positiv aus. Auffallend ist das geringe Echo aus Staaten mit eigenen Frauenmehrheiten.
Nach der Wahl in den Bundesrat fehlte es Simonetta Sommaruga nicht an Gratulanten. Das Geschenk einer Vorgängerin hat sie aber besonders gefreut.
Mehrere hundert Mitarbeiter der Ammann Group haben ihrem Chef einen herzlichen Empfang bereitet: Als Patron war er nach Bern gereist, als Bundesrat kehrte er zurück.
Johann Schneider-Ammann stimmt gerne das Lied «Trueber Bueb» mit seinen Mitarbeitern an. Zieht der Brauch nun auch ins Bundeshaus ein? Seine Kollegen müssten jedenfalls gut zuhören können, sagte er vor der Wahl.
Simonetta Sommaruga zieht als neue Bundesrätin ins Bundeshaus: 20 Minuten Online hat sie im Vorfeld von ihren Zielen und ihren Erfahrungen mit Hasch-Guetsli erzählt.
Das Interesse an den Bundesratswahlen hält sich in der Bevölkerung in Grenzen: Die sechs offiziellen Kandidaten kennt kaum jemand. Doch die Wahl selber will man nicht verpassen.
R. Nicolussi und M. Gilliand - Der Bundesrat müsse geschlossen auftreten, sagt Johann Schneider-Ammann im Stresstest. Deshalb brauche es Leute, die zuhören könnten.
R. Nicolussi und M. Bangerter - Welches ist das dringendste Problem der Regierung? Wer ist ihr Vorbild? Und wer war eigentlich Jonas Furrer? Brigit Wyss stellt sich dem Video-Interview.
R. Nicolussi und M. Gilliand - Ein Bundesrat brauche eine politische Vision für das Land und die Fähigkeit, ein Departement zu führen, findet Jean-François Rime. Er selbst hat von diesem Amt nie geträumt.
R. Nicolussi und M. Gilliand - Soll der Strassenstrich verboten werden? Und was heisst eigentlich Konkordanz? Jacqueline Fehr stellt sich dem Stresstest.
R. Nicolussi und M. Gilliand - Sie schaut gerne «Tatort», war schon oft im Gefängnis und findet, der Bundesrat habe sich in der UBS-Affäre richtig verhalten. Karin Keller-Sutter stellt sich dem Stresstest.
R. Nicolussi und M. Gilliand - Worauf ist sie stolz? Und welches Fluchwort rutscht ihr am häufigsten heraus? Simonetta Sommaruga stellt sich dem Stresstest.
Nach dem Rücktritt von Bundesrat Hans-Rudolf Merz läuft die Nachfolge-Debatte auf Hochtouren. 20 Minuten Online zeigt mögliche Kandidatinnen und Kandidaten bei der FDP.
Es wäre Moritz Leuenbergers krönender Abschluss als Bundesrat: der Gotthard-Durchstich am 15. Oktober. Für die Mineure ist der Weg dorthin aber noch lang – und voller Risiken.
Selbst wenn der SVP-Sprengkandidat Jean-François Rime in den Bundesrat gewählt worden wäre, hätte das die Position der BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf nicht sicherer gemacht.
Ronny Nicolussi - Was musste sich der SF-Moderator nach seinem Fauxpas alles anhören. Der Tenor: peinlich, überfordert, fatal. Er ärgerte sich selbst wohl am meisten.
Ronny Nicolussi, Bern - Kaum jemand muss in so kurzer Zeit so viele Fragen beantworten wie ein frisch gewählter Bundesrat. 20 Minuten Online hat die beiden begleitet.
Während den Bundesratswahlen wurde nichts dem Zufall überlassen: Schneider-Ammann und Sommaruga erhielten vom ersten Moment ihres Amtes an einen Schatten.
Farbige Stimmzettel und ein minutiöses Drehbuch sorgen für einen reibungslosen Wahl-Ablauf.
Ronny Nicolussi - Kommunikationsexperte Klaus J. Stöhlker hat Stresstests von 20 Minuten Online analysiert. Für ihn ist klar, wer sich als Bundesrat am besten eignen würde.
Ronny Nicolussi - Die Kandidatur Jean-François Rimes könnte für die SVP zum Bumerang werden. Deshalb wollen mehrere Parlamentarier aus anderen Fraktionen ihn jetzt wählen.
Lukas Mäder - Für SP-Bundesratskandidatin Fehr könnte ihr Auftreten in der Öffentlichkeit ein Problem werden, findet Politgeograf Michael Hermann. Und für die Bürgerlichen ist auch Ständerätin Sommaruga links.
Ronny Nicolussi - 26 Jahre nach der ersten Bundesrätin könnten Frauen die Mehrheit im Bundesrat erlangen. Was in der Politik möglich ist, ist in der Wirtschaft undenkbar.
Antonio Fumagalli, Versoix - Die Welt blickt nach Versoix. Die Medien reissen sich um die vereisten Autos vom Genfersee. Wir haben eine RTL-Crew zum Eis-Audi begleitet – und festgestellt: Kamera läuft, Motor auch.
Bilder des Grauens: Bei zwei Bombenanschlägen in der syrischen Stadt Aleppo sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Das Staatsfernsehen berichtete zudem von 175 Verletzten.
Seit einer Woche steht die Metropole nahe der libanesischen Grenze unter Dauerbeschuss. Alle Zufahrtsstrassen sind gesperrt. Lebensmittel, Heizöl und Medikamente werden knapp. Aus Homs gibt es kein Entkommen.
Zum Kinostart des neuen Liebesfilms «Für immer Liebe» mit Channing Tatum und Rachel McAdams verlosen wir Kino-Tickets sowie Blumen-Gutscheine. Machen Sie am Wettbewerb mit und stimmen Sie sich auf die «Valentins-Woche» ein!
Das Frieren hat sich gelohnt: Am Samstag kann man mit Schlittschuhen über den Zürcher Katzensee und über das Rapperswiler Hafenbecken düsen. Zwei Zuger Weiher sind bereits heute geöffnet.
«Tatort»-Fans können aufatmen: Das Schweizer Radio und Fernsehen produziert die beliebte Krimireihe weiterhin.
Zwei Journalisten, ein Talk: Gian Signorell befragt 20-Minuten-Online-Autor Lukas Hässig. Diese Woche: Bye-bye Onebank, Löli-Bär und IBM geht, Zürich bleibt.
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Die wahrscheinlich älteste Katze der Schweiz – die verwahrloste «Miez Maz» aus Täggerwilen TG – ist im Alter von 33 Jahren von uns gegangen. Der User trauert. Und sucht den Nachfolger von Miez Maz!
B. Bruppacher - Trotz Staatsvertrag fordern die USA wieder Bankdaten von der Schweiz. Warum? Was passiert mit jenen US-Bürgern, die Geld in der Schweiz haben? Und: Was bedeutet das fürs Bankgeheimnis?
Ist der Steuerstreit mit der USA der Genickbruch für den Bankenplatz Schweiz? Oder braucht es das Bankgeheimnis gar nicht mehr? Nehmen Sie teil an der grossen Umfrage!
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