Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Reto Brennwald
23. September 2010 14:09; Akt: 25.09.2010 12:24 Print
«Dieser Fehler darf nicht passieren»
von Ronny Nicolussi - Was musste sich der SF-Moderator nach seinem Fauxpas alles anhören. Der Tenor: peinlich, überfordert, fatal. Er ärgerte sich selbst wohl am meisten.
Damit hatten die wenigsten gerechnet: Die SP-Bundesratskandidatin Jacqueline Fehr erzielte gestern im dritten Wahlgang lediglich 70 Stimmen – sieben weniger als der SVP-Kandidat Jean-François Rime. Dieser zog damit zusammen mit Simonetta Sommaruga in den vierten Wahlgang ein, Fehr schied gemäss Parlamentsgesetz als Kandidatin mit der geringsten Stimmenzahl aus, wie Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer bekannt gab.
Bildstrecken Bundesratswahlen: Internationale PresseschauDie Bundesratswahlen in Bildern Video
Die Bilanz der Bundesratswahlen
Alle Bundesratskandidatinnen und -kandidaten
Die sechs offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesratswahlen haben sich dem Stresstes von 20 Minuten Online gestellt: Simonetta Sommaruga und Jacqueline Fehr
von der SP, Karin Keller-Sutter und Johann Schneider-Ammann von der FDP sowie Jean-François Rime von der SVP und Brigit Wyss von den Grünen.
366 000 Zuschauer, welche die Livesendung des Schweizer Fernsehens verfolgten, nahmen davon Kenntnis. Nur Reto Brennwald, der die Sendung moderierte, entging dieser Umstand offensichtlich (Video). Er sagte: «Die einzige markante Veränderung im dritten Wahlgang ist Jacqueline Fehr, die sechs Stimmen aufgeholt hat.» Erst als ihn Politologe Iwan Rickenbacher darauf aufmerksam machte, begriff er, was passiert war.
Heute sagt er auf Anfrage von 20 Minuten Online dazu: «Ich ärgere mich selber am meisten, dass ich einen Moment lang unaufmerksam war. Das war natürlich ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen.» Zur Begründung seines Aussetzers erklärt er: «Sechs Stunden lang in einer Livesendung mit mehreren Aussenstationen, im Trubel der Wandelhalle und mit komplizierter Kommunikation auf dem Ohr immer den Überblick zu behalten ist nicht einfach.»
SF-Chefredaktor mit Leistung zufrieden
Rückendeckung erhält der Moderator von SF-Chefredaktor Hansruedi Schoch. «Mit der Live-Sendungen waren wir sehr zufrieden», hiess es auf Anfrage. «Mit Ausnahme des Fehlers in der Hitze des Gefechts, das Ausscheiden von Jacqueline Fehr verzögert realisiert zu haben, hat unser Team eine starke Leistung erbracht.»
Was meinen Sie? War Reto Brennwalds Fauxpas ein Misstritt, der in der Hitze des Gefechts passieren kann, oder war es ein unverzeihlicher Fehler? Diskutieren Sie im Talkback!
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 170 Kommentare





























falschbesetzung
brennwald war schon immer eine linke fehlbesetzung. er hat sein amt denn auch ueber die sp geschaffen und gesichert. s
linke fehlbesetzung...........
so ein stuss immer gegen die linken schimpfen. Das zeigt , dass es ihnen wohl selber an Inteleigenz fehlt.
Total daneben
Eigentlich viel schlimmer als Brennwalds Fehler ist was Andy Müller geboten hat! Zuerst stellt er völlig komische und fehlerhafte Fragen an die Zuschauer in Winterthur und im Nachhinein stellt er sie als blöd dar indem er sagt es sei hier nicht angekommen was passiert sei. Bei ihm ists wohl nicht angekommen! Echt üble Leistung SF!
Typisch Klatschmedien
Das ist doch wieder Typisch Klatschmedien. Der Blick suchte Krampfhaft nach einer Schlagzeile, die mit Brennwald gefunden wurde. 20 Minuten übernimmt die "Story" natürlich dankbar, da nicht selber Journalismus betrieben werden kann.