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Kandidatin Sommaruga
15. September 2010 13:17; Akt: 20.09.2010 17:01 Print
«Ich habe schon Hasch-Guetsli gebacken»
von R. Nicolussi und M. Gilliand - Worauf ist sie stolz? Und welches Fluchwort rutscht ihr am häufigsten heraus? Simonetta Sommaruga stellt sich dem Stresstest.
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Volkswahl für den Bundesrat
41 Fragen, zwei Kameras und eine Kandidatin: Simonetta Sommaruga (50), Berner SP-Ständerätin, wurde im Videointerview von 20 Minuten Online auf die Probe gestellt. Doch weshalb will die Konsumentenschützerin überhaupt Bundesrätin werden? «Ich will den Schwächsten der Gesellschaft eine Stimme geben.» Ein Bundesrat muss für Simonetta Sommaruga vor allem Vertrauen aufbauen können – sowohl gegenüber dem eigenen Gremium als auch gegenüber der Bevölkerung. Einer, dem das aus Sicht der Ständerätin gelungen sein könnte, war Hanspeter Tschudi (Bundesrat von 1959 – 1973). Den Basler empfindet sie als bedeutenden Bundesrat, vor allem wegen seiner Verdienste bei der Entwicklung der AHV, wie sie im Interview von 20 Minuten Online sagt. Politische Vorbilder hat die Bernerin in den vergangenen Jahren vor allem bei ihren Reisen gefunden: «Das sind Menschen, die sich unter gefährlichsten Umständen politisch engagieren.»
Video
Jacqueline Fehr im Stresstest
Karin Keller-Sutter im StresstestJean-François Rime im StresstestBrigit Wyss im StresstestJohann Schneider-Ammann im Stresstest
Alle Bundesratskandidatinnen und -kandidaten im Stresstest
Für die Bundesratswahlen vom kommenden Mittwoch gibt es sechs offizielle Kandidatinnen und Kandidaten: Simonetta Sommaruga und Jacqueline Fehr
von der SP, Karin Keller-Sutter und Johann Schneider-Ammann von der FDP sowie Jean-François Rime von der SVP und Brigit Wyss von den Grünen.
Bis zum Wahltag stellt 20 Minuten Online täglich eine neue Regierungsanwärterin oder einen neuen Regierungsanwärter in einem Frontal-Interview vor. Morgen: Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter.
Die Finanzierung der Sozialversicherungen, Klima- und Energiefragen sowie das Verhältnis der Schweiz zur EU: Diese Probleme sollte die Schweizer Regierung am schnellsten angehen. Klar ist für die SP-Politikerin, dass die Zeit des bilateralen Wegs abgelaufen ist. Reif wäre die Zeit hingegen für eine Legalisierung von Cannabis. In jungen Jahren kam Sommaruga selbst mit der leichten Droge in Kontakt. Im Interview räumt sie ein, gekifft zu haben und ergänzt: «Ich habe auch schon Hasch-Guetsli gebacken.»
Im Hinblick auf die Wahl vom
Gegen Volkswahl des Bundesrats
Die Frage nach der Departementswahl scheint der 50-Jährigen bei einer allfälligen Wahl kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Sie könnte im Bundesrat bei vielen Geschäften mitreden, sagt die langjährige Parlamentarierin, die sich gegen die Volkswahl des Bundesrats und gegen eine Aufstockung des Gremiums ausspricht.
Anmerkung der Redaktion: Das Interview mit Simonetta Sommaruga fand am 10. September in ihrem Büro in Bern statt.
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Alle 86 Kommentare




























Männer müssen Frauen-Riege ablösen
Jetzt muss die Wende eingeläutet werden und nicht erst 2011 wie es die CVP möchte.
Das Volk will Schneider + Rime als BR
Diese Volks-Zeichen müssen jetzt 2010 und nicht erst 2011 zustande kommen.
Aussage ist falsch
repräsentative Umfragen ergeben: Das Volk würde Schneider-Ammann + Sommaruga wählen. Zu finden ist die Umfrage von Isopublic z.B. in der Sonntagszeitung. (übrigens: Rime schneidet ganz mies ab und wird auch noch von Fehr und Keller-Sutter geschlagen!)
Sind Hasch Guetzli das einzige wichtige
Ich denke nicht das es einen Einfluss auf die Wahl hat ob sie zugibt gekifft zu haben. Ich finde es aber bedenklich das auschliesslich diese Thema diskutiert wird, statt sich über andere wichtige Inhalte zu unterhalten. Im übrigen rauche ich selber ab und zu Gras und sehe darin kein Problem. Das wirkliche Problem sind Personen die sich nur auf die unwichtigen tatsachen konzentrieren wie das eine Bundesratskanditatin mal gekifft hat.