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Bunesratswahlen
04. September 2010 23:30; Akt: 05.09.2010 09:03 Print
Auch Sommaruga sagt, wie viel sie verdient
Nach Jacqueline Fehr hat nun auch die zweite SP-Kandidatin Simmonetta Sommaruga ihr Einkommen offen gelegt. Anders die beiden FDP-Kandidaten. Sie behalten die Zahlen für sich.
Bisher hatte SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr als einzige Bundesratskandidatin ihren Steuerausweis offen gelegt:
Sie und ihr Ehemann Lukas Hartmann hätten 2009 «
Sie ginge in Sachen finanzieller Transparenz gar noch einen Schritt weiter. «Ich würde sogar empfehlen, dass die Parlamentarier nicht nur ihre Interessenbindungen offen legen, sondern wie viel sie je damit verdienen», sagt Sommaruga.
«Es gibt Politiker, die behaupten, dass sie für ein Mandat
Mit der Offenlegung von Fehr und Sommaruga steigt der Druck auf die freisinnigen Bundesratskandidaten, ihre versteuerten Einkommen und Vermögen ebenfalls öffentlich zugänglich zu machen. Das aber will Karin Keller-Sutter nicht. «Das Steuerregister im Kanton St. Gallen ist nicht öffentlich», sagt die Regierungsrätin gegenüber der Zeitung «Sonntag». «Und ich bin eine Befürworterin des Steuergeheimnisses. Ich sehe keine Veranlassung, meine Steuerdaten offen zu legen.»
Unternehmer Johann Schneider-Ammann antwortete nicht auf eine Anfrage des «Sonntags». Die Zeitschrift «Bilanz» schätzt das Vermögen der Besitzerfamilie der Ammann Group auf 500 bis 600 Millionen Franken.
(aeg)



























