Bundesrat Leuenberger

07. Oktober 2010 12:10; Akt: 07.10.2010 12:45 Print

Das «U» prägte Leuenberger am meistenDas «U» prägte Leuenberger am meisten

Für Bundesrat Moritz Leuenberger war der Wandel hin zu einer nachhaltigen Umweltpolitik am Wichtigsten in seinem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

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Der scheidende Bundesrat Moritz Leuenberger erwartet in «seinem» Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unter Doris Leuthard keine wesentlichen Änderungen.

Er selbst habe das UVEK vom damaligen SVP-Bundesrat Adolf Ogi geerbt, erklärte Leuenberger in einem Interview in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom Donnerstag. Ogi habe eine Verkehrs- und Energiepolitik aufgegleist, die sich nicht wesentlich von seiner - Leuenbergers - unterschied.

Mit dem Umweltamt habe sich das UVEK zu einem Nachhaltigkeitsdepartement gewandelt. Das habe auch ihn als Bundesrat geprägt. Er habe kein sozialistisches Departement, sondern ein nachhaltiges geleitet. Die Gewichte könnten sich unter Leuthard etwas verschieben, «aber eine radikale Änderung wird es nicht geben».

Zu konkreten Projekten nach dem Rücktritt mochte sich Leuenberger nicht äussern. Er sagte der Zeitung: «Das sind offene Fragen, die noch nicht der Transparenz zugänglich sind.»

(sda)