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20. Mai 2008 13:30; Akt: 04.12.2008 17:03 Print
Kohle bleibt Rückgrat der Energieversorgung
Kohle bleibt nach Einschätzung der Internationalen Energie-Agentur (IEA) noch auf Jahrzehnte hinaus das Rückgrat der Energieversorgung. Wegen des steigenden Bedarfs in China und Indien sei der Brennstoff auch in den nächsten 25 Jahren unentbehrlich.
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Energie-Engpass
Fatih Birol, Chefökonom der Agentur, ermahnte am Dienstag in Nizza die Politik, ihre Ziele beim Klimaschutz zu überprüfen. Die angestrebte starke Reduzierung von Treibhausgasen stehe im Widerspruch zu den Realitäten auf dem Energiemarkt und bei der Entwicklung klimafreundlicher Technologien.
Qualmende Schornsteine eines Braunkohlekraftwerks bei Düsseldorf.(Bild: Keystone/AP)
«Die Regierungen müssen sich um ein grösseres Verständnis der Marktrealitäten bemühen, wenn sie ihre Klimaziele stecken, und sie müssen in bessere Technologien investieren», sagte Birol. Vor allem China und Indien seien auf Kohle angewiesen, um den Energiebedarf ihrer wachsenden Bevölkerungen zu decken.
Die Nachfrage dieser beiden Staaten habe eine neue Welt-Energie- Ordnung geschaffen. «Wir können ohne Kohle weder die Stromerzeugung steigern noch den wachsenden Bedarf decken.»
Birol bezeichnete den Klimawandel als Achilles-Ferse der Kohlewirtschaft, die zu den Haupterzeugern der erderwärmenden Gase zählt. Er halte es für «sehr, sehr, sehr schwierig», die derzeit diskutierten Klima-Ziele zu erreichen.
(sda)


























