Die Rache des Diktators: Weil sein Sohn im Juli 2008 in Genf verhaftet wurde, hat der libysche Machthaber Gaddafi zwei Schweizer Bürger als Geiseln genommen. Bis zur Freilassung von Max Göldi vergingen fast zwei Jahre.
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey will das Gaddafi-Regime vor den Richter bringen. Vorerst hat die Schweiz für die Mitglieder des Gaddafi-Clans eine Einreisesperre verhängt.
Teure Publikation von Polizeibildern: Weil das Informationsleck nicht gefunden wurde, hat die Schweiz Hannibal Gaddafi im vergangenen Sommer viel Geld überwiesen.
Der Bundesrat vertagt die Schlichtung im Fall des in Genf verhafteten Gaddafi-Sohns. Wirtschaftlich wirken sich die Unruhen in Libyen für die Schweiz kaum aus.
Das Schiedsgericht, das die Gaddafi-Affäre beurteilen soll, wird laut libyschen Informationen vom Kanadier Philippe Kirsch angeführt. Die Schweiz will sich dazu nicht äussern.
Während der Libyen-Krise fürchteten die Schweizer Diplomaten laut Wikileaks, ausgewiesen zu werden. Deshalb baten sie andere Botschaften um Hilfe - teils ohne Erfolg.
Wer hat die geheimen Informationen aus dem Libyen-Bericht ausgeplaudert? Erst wollte die GPDel eine Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen. Nun krebst sie zurück.
Der Parteipräsident des «Mouvement Citoyens Genevois» (MCG) muss bei einer Verurteilung mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Der Gaddafi-Clan klagt wegen einer Werbung der umtriebigen Partei.
Die Libyen-Affäre ist für den Bundesrat noch lange nicht ausgestanden. Nun droht Micheline Calmy-Rey mächtig Ärger. Darf sie nun nicht Bundespräsidentin werden?
Die Schweizer Presse ist der selben Meinung wie die GPK und die politischen Parteien: Der Bundesrat hat in der Libyen-Affäre wie ein wilder Hühnerhaufen agiert. Doch auch die GPK selber wird getadelt.
Das Abstimmungsplakat in Genf hat für Aufregung gesorgt, jetzt muss es wieder weg. Libyens Staatschef Muammar Gaddafi darf nicht für die Ausschaffungsinitiative werben.
Im Streit um Visa-Sperren stellt Libyen nun auch Forderungen an die EU. Tripolis verlangt eine Entschuldigung für das Einreiseverbot in den Schengenraum. Die EU ihrerseits fordert von der Schweiz eine Geste.
Vor der Schweizer Botschaft in Tripolis sind am 22. Februar 2010 Dutzende Polizisten aufmarschiert. Libyen stellte der Schweiz ein Ultimatum und forderte Max Göldi auf, seine Haftstrafe anzutreten. Göldi stellte sich gegen Mittag den Behörden.
Die vorübergehende Festnahme seines Sohnes Hannibal in Genf hat der unberechenbare Revolutionsführer Muammar Gaddafi mit der Geiselnahme von zwei Schweizer Geschäftsleuten beantwortet. Die Stationen der schweren diplomatischen Krise zwischen der Schweiz und Libyen.
Wäre die Schweiz in der EU, hätte es nie eine Libyen-Affäre gegeben, glaubt ETH-Sicherheitsexperte Daniel Möckli. Dennoch sei die Eskalation der Krise nicht allein Libyen anzulasten.
Franz Ermel, Lukas Mäder - Am Wochenende holte Micheline Calmy-Rey Max Göldi zurück. Nun spricht sie über die bangen Stunden in Tripolis und die Millionen-Zahlung an Libyen.
Lukas Mäder, Bern - Der Bundesrat hat die Lösung der Libyen-Krise verzögert, weil er sich nicht einig war, sagt Nationalrat Geri Müller. Nun soll die GPK Fehler aufzeigen.
Karin Leuthold - Seit Sonntagnacht befindet sich Max Göldi in Freiheit. Zwei Nationen streiten sich nun darum, wem er das zu verdanken hat.
Daniel Huber - Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi hat zum Dschihad gegen die Schweiz aufgerufen. Was bedeutet dieser umstrittene Begriff genau? Und woher rührt der Kriegseifer?
Peter Blunschi - Die Schweizer Geiseln in Libyen befinden sich in der Botschaft in Tripolis. Dort sind sie sicher, solange der Botschafter eine Auslieferung ablehnt. Es ist ein Leben im «goldenen Käfig», das nicht alle gut ertragen.
Acht Jahre sass Ashraf El-Hojouj in Libyen in Haft. Er habe überlebt dank der Unterstützung seiner Familie und der Leute, die ihnen geholfen hatten, sagt der palästinensische Arzt, der zusammen mit fünf bulgarischen Krankenschwestern in einem Schauprozess zum Tode verurteilt worden war. Die Schweiz müsse international gegen das Gaddafi-Regime vorgehen.
Peter Blunschi - Nach dem Bombenanschlag von Lockerbie vor 21 Jahren stand Muammar al-Gaddafi am Pranger. Mit viel Geld und der Auslieferung zweier Agenten hat er sich freigekauft. Jetzt aber wird das Verfahren neu aufgerollt, denn einige Verdächtige wurden nie befragt.
Daniel Huber - Was Oberst Gaddafi unter «Diplomatie» vesteht, musste nicht nur die Schweiz bitter erfahren. Die Briten brachen 1984 sogar ihre Beziehungen zu Libyen ab, nachdem eine Polizistin in London aus der libyschen Botschaft heraus erschossen worden war. Ein bisher geheimer Report benennt nun die Verdächtigen.
Vor einer Woche war es soweit: Bundespräsident Merz traf endlich auf Revolutionsführer Muammar Gaddafi. Merz frohlockte nach dem Gespräch, Gaddafi habe versprochen, sich persönlich um die Geiseln zu kümmern – eine Lösung schien nahe. Doch dann kam es ganz anders. Ein Rückblick.
Simona Marty - Die Zahl der Menschen, die an Schlafstörungen leiden, nimmt zu: Schlaflabors werden von Anfragen überrannt und Firmen suchen mit Powernapping-Räumen nach neuen Lösungen.
Die besten Sportler des Jahres 2011 heissen Novak Djokovic und Vivian Cheruiyot. Während der Serbe als Favorit galt, ist die Wahl Cheruiyots eine dicke Überraschung.
Microsoft macht um sein künftiges Handy-Betriebssystem ein grosses Geheimnis. Ein internes Schulungsvideo enthüllt allerdings die angeblich wichtigsten Neuerungen.
In der Romandie ist er ein kleiner Star und auch die Deutschschweiz erobert er im Sturm: der Newcomer Bastian Baker wird als Ausnahmetalent gelobt und gefeiert. Für die Konzerte seine Schweizer Tour 2012 verlosen wir je 2 x2 Tickets!
In der japanischen Stadt Sapporo begann heute ein einwöchiges Schneefestival. 228 Skulpturen aus Eis und Schnee gibt es zu bestaunen. Darunter eine acht Meter hohe Nachbildung des Taj Mahals.
Takeru Kobayashi is(s)t zurück. Das Enfant Terrible der Fressszene stellte beim «Wing Bowl XX» in Philadelphia einen neuen Mampf-Weltrekord auf.
Eine junge Frau versteigert ihren Po als freie Tätowierfläche, ein Stripclub erkauft sich das Recht, sein Logo darauf zu verewigen – und jeder der mitmacht, steht auf der ewigen Gästeliste.
Rivella hat Geburtstag und die ganze Schweiz feiert mit! Zum 60. Jubiläum verlost Rivella exklusive Sport-Erlebnisse mit Ihrem Lieblings-Athleten. Nehmen Sie an der Verlosung teil und mit etwas Glück erleben Sie Ihren Favoriten einen Tag lang ganz persönlich!
Man nehme fünf nordkoreanische Akkordeonspieler, lasse sie einen Megahit von a-ha spielen und filme es. Mehr braucht es nicht, um bei YouTube zum Kracher zu werden. Aber wieso ist das so?
Kälte hin oder her, bei den «Frosters Anonymous» herrscht immer Sommer! Da hat man sich sommerlich anzuziehen und zu benehmen – auch bei Minusgraden. Trauen Sie sich auch?
Daniel Huber - Sie frieren? Dabei ist es hier doch angenehm warm! In Werchojansk, der kältesten Stadt der Welt, herrschen derzeit Temperaturen von -39° bis -48° Celsius. Und das ist noch gar nichts.
Die Nescafé Champs in Leysin ist das Snowboard-Highlight, welches man nicht verpassen darf. Denn vom 1. bis 4. März 2012 vereint sich die Weltelite der Snowboard-, Musik- und Urban Art-Szene in den Waadtländer Alpen. 20 Minuten schickt zwei Personen an den Mega-Event – inklusive Hotel, Skipässe und weiteren Goodies.