69 Tage lang waren 33 Bergarbeiter in einer Kupfer- und Goldmine in Chile verschüttet. Mitte Oktober konnten sie aus 700 Metern Tiefe geborgen werden.
Genau ein Jahr nach der Bergung von 33 in einer chilenischen Mine verschütteten Bergleuten ist mit einem Gottesdienst der wundersamen Rettung gedacht worden.
Vor einem Jahr wurden 33 chilenische Bergarbeiter nach 69 Tagen gerettet und aus einer Grube in 700 Metern in ein neues Leben geholt. Der erste Kumpel hat nun ein Versprechen gebrochen.
Die im letzten Jahr in Chile verschütteten Bergarbeiter können sich freuen: Mindestens die älteren unter ihnen bekommen monatlich Geld von der Regierung.
Die 33 Grubenarbeiter harrten 69 Tage unter der Erde aus, bis sie gerettet wurden. Ein Jahr danach laden sie zum Gottesdienst. Und warten immer noch auf ihr Geld.
André Uzulis, AP - Vor einem Jahr wurden in Chile 33 Männer beim schwersten Grubenunglück des Landes verschüttet. 69 Tage waren sie eingeschlossen und wurden dabei zu Medienstars. Doch von ihrem Ruhm konnten sie nicht profitieren.
33 Frauen haben sich in Südchile in 900 Metern Tiefe in einem stillgelegten Kohlebergwerk verbarrikadiert. Sie protestieren damit gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze.
Edison Peña, einer der im vergangenen Monat geretteten chilenischen Bergmänner, hat am Sonntag den New York Marathon erfolgreich beendet.
Die Rettung der 33 verschütteten Bergleute ist greifbar nahe: Am Mittwoch um 1.00 Uhr Schweizer Zeit soll die erste Rettungskapsel in die Tiefe hinabgelassen werden.
Dramatische Endphase: Laut Twitter werden die 33 eingeschlossenen Kumpel wahrscheinlich bereits heute Dienstag gerettet. Die Testläufe verliefen reibungslos.
15 Minuten soll die Fahrt ans Tageslicht dauern. Dafür müssen die Kumpel einiges auf sich nehmen: Panikattacken und der Umgang mit Journalisten sind nur einige der Probleme.
Die ersten der 33 verschütteten Kumpel in Chile werden vermutlich am kommenden Dienstag befreit. Vor ihrer Rettung erhalten die Bergleute allerdings noch Besuch.
Werden die verschütteten Kumpel in Chile bald zu Millionären? Bei den Bergungsarbeiten sind die Retter offenbar auf eine Goldader gestossen.
Für die Rettung der seit zwei Monaten in einer Kupfermine in Chile eingeschlossenen Bergleute sind am Mittwoch spezielle Schutzbrillen eingetroffen.
Die Bohrungen zur Rettung der seit zwei Monaten in einer Kupfermine in Chile verschütteten Bergleute machen weiter rasche Fortschritte.
Die 33 eingeschlossenen Bergarbeiter sehen wahrscheinlich früher als erwartet das Tageslicht.
In zwei Wochen könnten die 33 verschütteten Bergarbeiter geborgen sein. Dennoch werden sie so schnell noch nicht frei sein.
Die Leiter des Bergwerks im Norden Chiles, in dem seit Anfang August 33 Bergleute unter Tage gefangen sind, dürfen das Land nicht mehr verlassen.
Familienangehörige von 27 der insgesamt 33 verschütteten Bergleute wollen Schadensersatz in Höhe von einer Million Dollar pro Arbeiter einklagen. Ein Erfolg scheint mehr als fraglich.
Erfreuliche Nachrichten aus Copiapó: Der Schramm-Bohrer stiess wesentlich schneller in die Tiefe vor als erhofft. Die Kumpel könnten schon bald gerettet werden.
Vivian Sequera, AP - Es gibt einen Wäschedienst, drei warme Mahlzeiten am Tag und zum Nachtisch Eiscreme. Der Alltag der 33 verschütteten Bergleute in Chile ist ein wenig komfortabler geworden.
Der Rummel um die aus der Mine in Chile geretteten Bergleute ebbt nicht ab. Am Rande einer Feier zu Ehren der Männer im Präsidentenpalast in Santiago de Chile wurden die 33 von einer begeisterten Menge gefeiert.
Das grosse Medieninteresse an ihren Geschichten löst bei den geretteten Bergarbeitern in Chile grossen Unmut aus. Einige wünschen sich sogar zurück ins Innere der Mine.
Knapp zwei Wochen nach seiner Rettung hat einer der 69 Tage lang verschütteten Bergleute in Chile am Sonntag an einem Triathlon teilgenommen.
Wie die Kumpel während ihrer Gefangenschaft unter der Erde um ihr Überleben gekämpft und den Alltag bestritten haben, dokumentieren diese neuen Fotos.
Eigentlich hatten die 33 Kumpel abgemacht, dass sie nicht über die Erlebnisse anderer reden würden. Doch einer hat nun den Pakt gebrochen.
Nun steht die Stahlkapsel, die bei der Bergung der 33 Kumpel zum Einsatz kam, vor dem Präsidentenpalast in Santiago. Tausende stehen Schlange – auch Leserreporter Gregory.
Die Kumpel haben schwere Vorwürfe gegen die Betreiber erhoben: Trotz verdächtiger Geräusche am Tag des Einsturzes wurde ihnen die Rückkehr ans Tageslicht verweigert.
Der chilenische Kumpel Franklin Lobos kann seine Rettung immer noch nicht fassen – schliesslich wäre es günstiger gewesen, ihn mit seinen 32 Kollegen sterben zu lassen.
Einige der geretteten Bergarbeiter in Chile haben Entschädigungen für ihre Kollegen gefordert, die nicht in der Unglücksmine verschüttet worden waren. Bisher haben nur fünf von ihnen eine neue Stelle gefunden.
Kurz bevor die chilenischen Mineure geborgen wurden, trafen sie eine Abmachung: Keiner darf die Intimitäten eines anderen verbreiten. Doch einer muss sich nicht daran halten.
Mehrere chilenische Städte beanspruchen die Rettungskapseln für sich, die bei der spektakulären Rettung verwendet wurden. Sogar die Expo in Shanghai soll eine Kapsel bekommen.
Ein halber Teelöffel Thunfisch alle 24 Stunden: In einem erschütternden Interview schildert ein Arbeiter den Überlebenskampf unter Tag. Und sagt, welchen Gegenstand die Kumpels am meisten vermissten.
Karin Leuthold - Nach der erfolgreichen Rettung der 33 chilenischen Kumpel, haben in Copiapó die Aufräumarbeiten begonnen. Zeit eine Bilanz zu ziehen.
David Bauder, AP - Anfragen, Interviews, Filmangebote: Nach ihrer dramatischen Rettung ist die Nachfrage nach den 33 Bergleuten riesig.
Einen Tag nach ihrer Rettung sind die ersten drei der 33 geretteten Bergleute in Chile nach einem Krankenhausaufenthalt zu ihren Familien zurückgekehrt.
Als der Schacht einbrach und die chilenischen Bergleute Hunderte Meter tief unter 700 000 Tonnen Felsgestein festsassen, hatten sie eigentlich keine echte Chance auf Rettung. Doch zum Glück hatten sie Luis Urzua.
Nach ihrer Bergung kamen alle 33 Mineure für eine gründliche Untersuchung ins Spital. Um sieben steht es nicht gut. Sie mussten in die Intensivstation verlegt werden.
Es ist vollbracht: Nach einer knapp 24-stündigen Rettungsaktion haben alle 33 Bergleute den Erdboden wieder unter den Füssen. Das Protokoll einer Wiedergeburt.
Das Wunder von Chile ist perfekt: Begleitet von Jubelrufen und Applaus stieg am Mittwochabend Ortszeit Schichtleiter Luis Urzúa als letzter der 33 Bergleute aus der Rettungskapsel.
Karin Leuthold - Die spektakulärste Rettungsaktion der Geschichte wird begleitet von Jubel und Tränen. Doch als die Gruppe der «psychisch Schwächsten» an der Reihe ist, steigt die Nervosität.
69 Tage lang hatten die 33 Bergarbeiter in Chile mit Angst zu kämpfen. Ein neues Buch erzählt nun von der psychologischen Herausforderung, die Männer bei Laune zu halten.
Laut Verschwörungstheoretikern stieg in der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober jemand zum höchsten Freimaurer auf. Was die Befreiung der Mineure mit der Wahl zu tun haben soll.
In Mexiko hat die Rettung der chilenischen Bergmänner nicht nur Freude ausgelöst, sondern auch Trauer und Wut. Die Mexikaner erinnern sich zurück an «ihr» Minenunglück.
Runa Reinecke - Unter ständiger medialer Aufmerksamkeit wurden die verschütteten chilenischen Bergleute aus ihrem Gefängnis befreit. Doch die schwerste Etappe steht ihnen noch bevor.
Chile und Bolivien streiten seit Jahrzehnten um einen Landstrich an der Pazifikküste. Die Rettung eines bolivianischen Bergmanns könnte eine Annäherung zwischen den beiden Ländern einläuten.
Vivian Sequera, AP - Nur noch wenige Stunden trennen die 33 verschütteten Bergleute in Chile von ihrer Befreiung. Dennoch herrscht im «Campamento Esperanza», dem Zeltlager der Hoffnung, wenig Vorfreude bei den Angehörigen.
Rund 1600 Medienleute sind beim chilenischen Bergwerk San José in der Atacama-Wüste eingetroffen, um über die Rettung der verschütteten Bergleute zu berichten.
Im chilenischen Grubendrama gibt die Zahl 33 vielen der ohnehin zu Wunderglauben neigenden Menschen ein Rätsel auf.
Karin Leuthold - 33 Eingeschlossene, eine Videokamera und gespanntes Publikum: In Chile sind alle Elemente für die einzige wahrhafte Reality Show gegeben.
Viele Kinder kamen am Tag nach dem Unglück – und warten seitdem im «Camp der Hoffnung» auf die Bergung der 33 verschütteten Bergarbeiter. Sie fehlen seit über sechs Wochen in der Schule.
Karin Leuthold - Einer der verschütteten Bergleute in Chile sieht seiner Befreiung mit gemischten Gefühlen entgegen. Das Unglück fördert eine peinliche Geschichte zutage.
Scarlette Sepulveda lässt in ihrem zweiten Blog-Eintrag zur Minenkatastrophe in Chile ihrer Wut freien Lauf. Das Opfer: Minenbesitzer Alejandro Bohn.
Vom Weltall in die Mine: Die NASA-Experten haben in Chile mit ihrer Arbeit begonnen. Momentan versuchen sie, den Minenarbeitern ein Gefühl von Tag und Nacht zu geben.
Die Bergleute in der chilenischen Kupfermine haben Vorgänger: Beim Grubenunglück von Lengede überlebten 1963 elf Kumpel zwei Wochen lang unter Tage.
Mario Sepulveda sitzt seit fünf Wochen in der chilenischen Mine fest. Was das für die Familie bedeutet und wie das Leben im Camp ist, darüber schreibt seine Tochter Scarlett in einem Blog.
Auf sie wartet ein neues Leben: Doch wer sind die 33 Mineure, die 69 Tage tief unter der Erde ausharren mussten? Die Porträts.
Die Rettung in Chile der 33 Kumpel durch einen engen Schacht soll in der Nacht auf den 13. Oktober 2010 beginnen. Die Fahrt in die Freiheit dauert knapp 15 Minuten.
Nach der geglückten Rettungsaktion der 33 verschütteten Bergleuten haben in Copiapó die Aufräumarbeiten begonnen.
Nachdem die 33 Bergleute aus der Mine San José in Chile befreit worden sind, reissen sich nun Medien aus aller Welt um eine Geschichte.
D. Galka, M. Bangerter - Schrecksekunden, Ungewissheit, Lebenszeichen - dieser Zusammenschnitt der Schicksalsmomente der 33 Bergleute in Chile geht unter die Haut.
Es war eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte des Bergbaus. Das Wunder von Copiapó - ein Drama in Bildern.
Eine ausgeklügelte Technik und eine spezielle Ausrüstung sollen den 33 eingeschlossenen Minenarbeitern im chilenischen Bergwerk bei der Rettung helfen.
Von den 33 Bergarbeitern wird sich einer wohl etwas weniger wünschen, wieder rasch rausgeholt zu werden: Oben hat Yonni Barrios nämlich einiges zu klären.
Viele Kinder kamen am Tag nach dem Unglück – und warten seither im «Camp der Hoffnung» auf die Bergung der 33 verschütteten Bergarbeiter.
Das Ende des Grubendramas in Chile rückt näher. Die Bohrungen der Rettungsschächte für die seit mehr als sieben Wochen verschütteten Bergleute kommen gut voran. Am Wochenende traf die erste Rettungskapsel ein.
In einem neuen Video sind die seit Wochen in einer chilenischen Kupfer- und Goldmine eingeschlossenen Bergleute bei guter Gesundheit und zuversichtlich.
Situationsplan der Kupfermine mit Darstellung der Rettungsmassnahmen.
Dank den Bildern einer Videokamera erhält die Welt Einblick in das Leben der in 700 Metern Tiefe verschütteten chilenischen Bergleute.
Es sind jeweils nur wenige Worte, die die 33 Verschütteten der Kupfermine in Chile erreichen – aber es sind Worte voller Glück und Zuversicht.
Einige der 33 eingeschlossenen Bergleute in Chile leiden an Alkohol-Entzugsproblemen. Andere zeigen offenbar erste Anzeichen von Depression.
Kampf um Kalorien: Der grösste Feind für die in einer Mine eingeschlossenen Bergarbeiter ist derzeit die mangelnde Nahrung. Die Bilder aus 700 Metern Tiefe sind eindrücklich.
Am 5. August 2010 ereignete sich ein Unglück in einer Gold- und Kupfermine im nordchilenischen Copiapó in der Atacama-Wüste. 33 Bergleute sind in 700 Metern Tiefe verschüttet worden.
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