Infografik

12. Oktober 2010 09:22; Akt: 04.08.2011 17:29 Print

Alle 33 Kumpel sind gerettetAlle 33 Kumpel sind gerettet

Auf sie wartet ein neues Leben: Doch wer sind die 33 Mineure, die 69 Tage tief unter der Erde ausharren mussten? Die Porträts.

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Die Bergleute wurden erst im Stundentakt, dann immer schneller einer nach dem anderen mit der «Phönix» genannten Rettungskapsel aus über 600 Metern Tiefe ans Tageslicht gezogen - zeitweise im Abstand von nur 25 Minuten. Als letzter entstieg Schichtleiter Luis Alberto Urzua der schmalen Rettungskapsel. Die Bergungsaktion nach mehr als 69 Tagen Gefangenschaft tief unter der Erde verlief am Mittwoch unerwartet schnell und problemlos.

Unter Freudentränen und hellem Jubel wurden die Kumpels von Angehörigen und Helfern begrüsst. Die gesamte Aktion dauerte 22,5 Stunden und wurde von Menschen in aller Welt gespannt verfolgt.

«Wir haben getan, worauf die gesamte Welt gewartet hat», sagte Urzua nach seiner Rettung. «Die 70 Tage, die wir so hart gekämpft haben, waren nicht umsonst. Wir hatten Kraft, wir hatten Mut, wir wollten kämpfen, wir wollten für unsere Familien kämpfen, und das war das Grösste», sagte der Vorarbeiter zu Staatschef Piñera. Urzuas Führung soll es zu verdanken sein, dass die Bergleute zweieinhalb Wochen mit Notfallrationen überlebten, die für 48 Stunden gedacht waren.

So kam der erste Bergarbeiter, Florencio Avalos, wieder an die Freiheit:
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Als zweiter wurde Mario Sepúlveda befreit:
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So werden die Männer geborgen:
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  • Peschä am 15.10.2010 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    Super, dass es geklappt hat alle zu

    retten und das erst noch viel früher, als erwartet! Was ich nicht ganz verstehe ist das mit den Sonnenbrillen. Die hatten dort unten zwar kein Sonnenlicht, aber doch auch helle Scheinwerfer. Zudem sind sie alle lebendig, das heisst, der Pupillenreflex ist vorhanden und die Pupillen verengen sich bei hellem Licht. Übrigens kommen ja auch Babys nicht mit Sonnenbrillen auf die Welt und die haben vorher noch gar nie Tageslicht gesehen. War wohl eher dafür gedacht, dass sie nicht "blöd" aussehen durch das Zusammenkneifen der Augen auf den Fotos und Videos, wenn sie den Schacht verlassen.

  • Hoffnungsvoller Leser am 14.10.2010 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Die Krönung wäre eine Versöhnung

    zwischen Chile und Bolivien.

  • Andrea Mordasini, Bern am 14.10.2010 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    DAS WUNDER VON CHILE - 3

    Allergrösster Respekt gebührt ebenfalls den 33 Verschütteten, welche 69 lange Tage untertags ohne Sonnenlicht ausharren mussten. Ihnen und ihren Angehörigen wünsche ich von Herzen alles Gute und dass sie irgendwann und irgendwie dieses traumatische Erlebnis verkraften und verarbeiten können und wieder in ein einigermassen geregeltes und normales Leben zurückfinden werden!