Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Nach Grubenunglück
31. August 2011 06:09; Akt: 31.08.2011 10:45 Print
Die Kumpel bekommen eine Sonderrente
Die im letzten Jahr in Chile verschütteten Bergarbeiter können sich freuen: Mindestens die älteren unter ihnen bekommen monatlich Geld von der Regierung.
-
Jahrestag in Chile: Kumpel erinnern an das Grubenunglück
-
69 Tage verschüttet: Medienstars ohne Glanz
-
Konsequenzen nach Unglück: Ein Drittel der Kumpel ist arbeitsunfähig
-
Dramatische Szenen: Ein 69 Tage langer Albtraum im Zeitraffer
-
Chile: Verschütteter ist Vater geworden
- Dossiers
-
Grubenunglück in Chile
Ein Jahr nach dem Grubenunglück in Chile hat fast die Hälfte der geretteten Bergarbeiter eine Sonderrente zugesprochen bekommen. Die Regierung in Santiago de Chile erteilte am Dienstag 14 der 33 Verschütteten von Copiapó Bescheide über künftige monatliche Zahlungen in Höhe von umgerechnet 370 Euro.
Infografik Grubenunglück in Chile Video
Ausstellung über die verschütteten Kumpel
In den Genuss der Sonderrenten kommen die über 50-Jährigen sowie Kumpel, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr unter Tage arbeiten können. Nach Behördenangaben soll geprüft werden, ob auch die 19 übrigen Bergarbeiter von den Zahlungen profitieren können.
69 Tage unter Tag
Am 5. August vergangenen Jahres war die Mine von Copiapó eingestürzt. 33 verschüttete Bergarbeiter harrten 69 Tage in mehr als 600 Metern Tiefe aus, bis sie Mitte Oktober befreit wurden.
Nach dem anfänglichen Wirbel nach der spektakulären Rettung ist es inzwischen ruhiger um die Bergleute von Copiapó geworden. Die meisten leben immer noch in der Nähe der Mine, doch die wenigsten arbeiten noch dort. Sie halten sich mit Gelegenheitsjobs und Spenden über Wasser.
Mitte Juli reichten 31 Kumpel Klage gegen die Regierung ein. Sie machen sie für die geringen Sicherheitsstandards der Mine verantwortlich und fordern
(sda)


























