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Rettung in Chile
14. Oktober 2010 21:34; Akt: 15.10.2010 08:19 Print
Die Kumpel in Mexiko hatten weniger Glück
In Mexiko hat die Rettung der chilenischen Bergmänner nicht nur Freude ausgelöst, sondern auch Trauer und Wut. Die Mexikaner erinnern sich zurück an «ihr» Minenunglück.
Mit der spektakulären Aktion wurden die Mexikaner daran erinnert, dass bei einem Minenunglück in ihrem Land 65 Kumpel verschüttet wurden. Im Februar 2006 waren die Arbeiter fünf Tage nach dem Unglück für tot erklärt worden. Nach ihnen wurde nicht gesucht, sie wurden nie gefunden.
Bildstrecken Eine beängstigende FahrtZahlen und Fakten zur BergungEin Blick in 700 Meter Tiefe Infografik Grubenunglück in ChileDie Bergarbeitergewerkschaft kritisierte in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung die Regierung und vor allem das Unternehmen. Die Rettung in Chile sei eine moralische Verurteilung der Verantwortlichen des Unglücks in der Mine in Coahuila für deren «brutales Verhalten».
Die Witwe Aída Griselda Farías sagte, zwar könne man die Fälle in Chile und Mexiko nicht ohne weiteres miteinander vergleichen. Aber es sei sehr traurig zu sehen, wie sehr die chilenische Regierung ihren Leuten geholfen habe. «Uns aber haben sie angegriffen, für verrückt und lügnerisch erklärt.»
(sda)




























