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Grubenunglück in Chile
05. Oktober 2010 07:01; Akt: 05.10.2010 08:12 Print
Die Rettung der Kumpel steht kurz bevor
Die 33 eingeschlossenen Bergarbeiter sehen wahrscheinlich früher als erwartet das Tageslicht.
Die 33 eingeschlossenen Bergleute in Chile kommen möglicherweise noch in der ersten Oktoberhälfte frei. Ihre Rettung stehe kurz bevor, sagte der chilenische Präsident Sebastian Piñera am Montag. Der Staatschef tritt am 15. Oktober seine Europa-Reise an, hofft aber bei der Bergung der Kumpel vor Ort zu sein. «Es ist mir sehr wichtig, diesen Augenblick mit den 33 Kumpeln, ihren Familien und dem chilenischen Volk zu teilen», sagte er zu mehreren Rundfunksendern. Anfangs war Piñera von einer Bergung nicht vor Weihnachten ausgegangen.
Bildstrecken Ein Blick in 700 Meter TiefeDer Minenarbeiter, die Ehefrau und die GeliebteDie Hoffnung lebt auf einem Fetzen Papier Infografik Grubenunglück in Chile Video
Eine rettende Kapsel ist da
Chile: «Ich vermisse euch sehr»
Der Leiter der Rettungsarbeiten, André Sougarret, dämpfte jedoch die Erwartungen. Er verstehe natürlich, dass jeder auf eine baldige Rettung hoffe. Doch man dürfe keine Risiken eingehen. Es gebe momentan keinen Grund zu der Annahme, dass die Kumpel vor der zweiten Oktoberhälfte befreit werden könnten.
Mit insgesamt drei Bohrern graben die Rettungskräfte derzeit einen Weg zu den Verschütteten. Die Bergleute sitzen seit zwei Monaten in der Gold- und Kupfermine San José in der Atacama-Wüste in 700 Meter Tiefe fest.
(dapd)




























