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Bangen in Chile
14. Oktober 2010 10:30; Akt: 14.10.2010 11:36 Print
Einige Kumpel bereiten den Ärzten Sorgen
Nach ihrer Bergung kamen alle 33 Mineure für eine gründliche Untersuchung ins Spital. Um sieben steht es nicht gut. Sie mussten in die Intensivstation verlegt werden.
Das Drama von Copiapó in Bildern.
Schon lange im Vorfeld waren 33 Betten für die über zwei Monate lang in der Tiefe der Grube San José eingeschlossenen Kumpel reserviert. Nach einem ersten Sofort-Check an der Bergungsstelle kamen alle geretteten Bergleute vorerst zur Beobachtung ins Krankenhaus von Copiapó. Chiles Gesundheitsminister Jaime Mañalich ist zuversichtlich, dass einige der Mineure noch heute die Klinik wieder verlassen können. Viele der Befreiten wirkten erstaunlich fit, nachdem sie die Rettungskapsel verlassen hatten.
Bildstrecken Eine beängstigende FahrtZahlen und Fakten zur BergungAllerdings: Bei sieben Mineuren bestehen ernsthafte Sorgen. Vor allem der älteste der geretteten Bergmänner, der 63-jährige Mario Gomez, müsse wegen einer Lungenentzündung mit Antibiotika behandelt werden. Sechs weitere Kumpel liegen auf der Intensivstation, bestätigte Minister Mañalich gegenüber chilenischen Medien. Zwei Männer müssten am Donnerstag sogar wegen «schweren Zahninfektionen» operiert werden.
Kameras überwachten die ganze Aktion
Zwei der Kumpel leiden unter Silikose, eine Lungenkrankheit, die durch Inhalation und Ablagerung von mineralischem Staub, insbesondere quarzhaltigen Partikeln, verursacht wird. Nach Mario Gomez, der schon seit Jahren darunter leidet, wurde sie jetzt auch bei Mario Sepúlveda diagnostiziert.
Die Bergleute wurden während der Bergungsfahrt in der Rettungskapsel mit Kameras überwacht und hatten Sauerstoffmasken angelegt. Nach der langen feuchtheissen Dunkelheit trugen sie ausserdem dunkle Sonnenbrillen gegen das grelle Licht und Pullover gegen die Kälte.
(kle)
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Alle 114 Kommentare






























Super, dass es geklappt hat alle zu
retten und das erst noch viel früher, als erwartet! Was ich nicht ganz verstehe ist das mit den Sonnenbrillen. Die hatten dort unten zwar kein Sonnenlicht, aber doch auch helle Scheinwerfer. Zudem sind sie alle lebendig, das heisst, der Pupillenreflex ist vorhanden und die Pupillen verengen sich bei hellem Licht. Übrigens kommen ja auch Babys nicht mit Sonnenbrillen auf die Welt und die haben vorher noch gar nie Tageslicht gesehen. War wohl eher dafür gedacht, dass sie nicht "blöd" aussehen durch das Zusammenkneifen der Augen auf den Fotos und Videos, wenn sie den Schacht verlassen.
Die Krönung wäre eine Versöhnung
zwischen Chile und Bolivien.
DAS WUNDER VON CHILE - 3
Allergrösster Respekt gebührt ebenfalls den 33 Verschütteten, welche 69 lange Tage untertags ohne Sonnenlicht ausharren mussten. Ihnen und ihren Angehörigen wünsche ich von Herzen alles Gute und dass sie irgendwann und irgendwie dieses traumatische Erlebnis verkraften und verarbeiten können und wieder in ein einigermassen geregeltes und normales Leben zurückfinden werden!