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Chile
27. Oktober 2010 08:04; Akt: 27.10.2010 08:46 Print
Kumpel lassen sich feiern
Der Rummel um die aus der Mine in Chile geretteten Bergleute ebbt nicht ab. Am Rande einer Feier zu Ehren der Männer im Präsidentenpalast in Santiago de Chile wurden die 33 von einer begeisterten Menge gefeiert.
Tausende Chilenen empfingen die inzwischen zu Stars gewordenen Bergarbeiter vor dem Präsidentenpalast. Dort hatte sie Präsident Sebastián Piñera zuvor mit Orden geehrt. Die Bergleute nahmen ein Bad in der Menge und zeigten sich überwältigt von dem Empfang.
Bildstrecken Eine Kapsel geht auf Reisen«Willkommen im Leben»Zahlen und Fakten zur BergungDie Dunkelheit lässt nicht losEin Teil der Bergarbeiter tauschte danach den schwarzen Anzug mit Krawatte gegen Sportkleidung und trat in einem Freundschaftsspiel gegen eine Regierungsmannschaft an. 2000 Zuschauer verfolgten im Nationalstadion von Santiago de Chile das im Fernsehen übertragene Spiel.
Verlierer müssen zurück in die Mine
Das Team «Camp Hoffnung» aus den Bergleuten hängte das «Team Rettungseinsatz» zunächst klar ab. Der ehemalige Fussballprofi unter den Kumpeln, der 55-jährige Franklin Lobos, erzielte gleich zwei Treffer. Doch die Mannschaft aus Rettungskräften, Ministern und dem Präsidenten holte auf und siegte schliesslich mit 3:2 Toren.
«Wir haben gesagt, dass die Verlierer in die Mine hinunter müssen», scherzte Piñera anschliessend in Richtung der Bergleute. «Wir werden Euch also erneut retten müssen.»
Nach Einschätzung des Psychologen Alberto Iturra, der die Kumpel bereits vor deren Rettung betreute, geht es den Männern trotz ihrer zahlreichen öffentlichen Auftritte seit der Rettung gut. «Einige hatten noch nicht die Ruhe, die sie bräuchten, aber sie verkraften es gut.» Der Bergmann Edison Peña war vergangene Woche wegen eines Zusammenbruchs ins Spital eingeliefert worden.
(sda)



























