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Gold entdeckt
07. Oktober 2010 21:35; Akt: 08.10.2010 07:50 Print
Kumpel nach Bergung reich?
Werden die verschütteten Kumpel in Chile bald zu Millionären? Bei den Bergungsarbeiten sind die Retter offenbar auf eine Goldader gestossen.
Die 33 Bergarbeiter sitzen schon seit zwei Monaten in ihrem Verliess 700 Meter unter der Erdoberfläche fest. Was sie wohl noch nicht wissen: Während der Bergungsarbeiten wurde eine Goldader von grossem Ausmass entdeckt. Laut Berichten örtlicher Medien liegt das Vorkommen direkt auf dem Gebiet der Gold- und Kupfermine San José. «Wir erhielten die Meldung, dass ein reiches Vorkommen an Gold und Kupfer in der Mine entdeckt wurde», wurde der Direktor für Bergbau, Gustavo Lagos, zitiert. «Sollte sich das bestätigen, könnte das die Bergarbeiter auf einen Schlag zu reichen Leuten machen.»
Bildstrecken Ein Blick in 700 Meter Tiefe Infografik Grubenunglück in ChileRettungsliste ist schon bereit
Doch zunächst bleibt die Rettungsbohrung nach den Kumpeln erste Priorität. Zwar schreitet sie voran, ein Datum für die Befreiung der Eingeschlossenen steht aber noch nicht fest. Am Donnerstag war der Bohrer für den Rettungsschacht nur noch 80 Meter von einem 630 Meter tiefen Raum in der Mine entfernt, den die Kumpel erreichen können.
Die Rettungskräfte haben inzwischen eine Liste vorbereitet, in welcher Reihenfolge die 33 Bergleute geborgen werden sollen. Marine-Kommandeur Renato Navarro sagte der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag, die Liste basiere auf den täglichen Einschätzungen zur physischen und psychischen Stärke der Bergleute. Derjenige, der mit dem Rettungskorb als erster nach oben geholt werde, müsse in der Lage sein, einen Rückschlag hinzunehmen, sagte Navarro. Als nächstes sollten dann die mit Erkrankungen folgen. Die Stärksten würden zuletzt nach oben geholt.
Der chilenische Bergbauminister Laurence Golborne erklärte, ein Schacht, der gross genug für den Rettungskorb ist, könnte schon am Samstag fertig sein. Das bedeute, dass die ersten Bergleute vielleicht schon am Montag oder Dienstag nach oben geholt werden könnten.
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