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Grubenunglück
06. Oktober 2010 19:43; Akt: 06.10.2010 19:51 Print
Schnellster Bohrer noch 110 Meter entfernt
Die Bohrungen zur Rettung der seit zwei Monaten in einer Kupfermine in Chile verschütteten Bergleute machen weiter rasche Fortschritte.
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Grubenunglück in Chile
Der schnellste der drei Bohrer erreichte am Mittwoch eine Tiefe von 519 Metern und war noch 110 Meter von den Bergleuten entfernt. Der Bohrer drang in weniger als 24 Stunden 53 Meter in die Tiefe vor. Der Einsatz des Bohrers Schramm T-130 wurde aber vorläufig ausgesetzt, um ein Teil am Bohrkopf auszutauschen, wie Chefingenieur Andrés Sougarret sagte.
Bildstrecken Drama um verschüttete BergarbeiterEin Blick in 700 Meter TiefeDer Minenarbeiter, die Ehefrau und die GeliebteDie Hoffnung lebt auf einem Fetzen Papier Infografik Grubenunglück in ChileDer Bohrer soll einen Arbeitsraum in 630 Metern Tiefe erreichen, zu dem die 33 Bergleute gelangen können. Sie harren seit dem Einsturz der Kupfermine am 5. August in 700 Metern Tiefe aus.
Der Bohrer hatte die Stelle in 630 Metern Tiefe bereits vor drei Wochen erreicht, dabei allerdings nur einen bereits bestehenden Schacht auf 30 Zentimeter Durchmesser erweitert.
Datum für die Rettung steht noch nicht fest
Bei der jetzigen Bohrung soll der Schacht auf rund 70 Zentimeter erweitert werden. Unklar ist derzeit noch, ob der Schacht dann noch ausgekleidet wird oder ob die Bergleute sofort mit einer Rettungskapsel geborgen werden können.
Die Auskleidung könnte noch einmal eine Woche dauern. Ein Datum für die Rettung steht noch nicht fest, laut den Angaben der vergangenen Tage sollen die Bergleute aber in der zweiten Oktoberhälfte geborgen werden.
Chiles Präsident Sebastian Piñera hatte am Montag gesagt, er hoffe, die Kumpel kämen noch vor dem Beginn seiner Europa-Reise am 15. Oktober frei. Die Opposition kritisierte daraufhin, er übe Druck auf die Rettungskräfte aus.
(sda)



























