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Sportlicher Kumpel
08. November 2010 07:25; Akt: 08.11.2010 12:10 Print
Von der Mine an den New York Marathon
Edison Peña, einer der im vergangenen Monat geretteten chilenischen Bergmänner, hat am Sonntag den New York Marathon erfolgreich beendet.
Mit fünf Stunden, 40 Minuten und 51 Sekunden unterbot Edison Peña sogar sein selbstgestecktes Ziel, die 42,2 Kilometer lange Strecke in etwa sechs Stunden zu laufen. Peña gehörte zu den 33 Männern, die 69 Tage in rund 700 Metern Tiefe nach einem Felssturz in einem Bergwerk in der Atacama-Wüste eingeschlossen waren.
Bildstrecken Chile sucht den Super-Kumpel«Willkommen im Leben»Ein Blick in 700 Meter Tiefe - die letzten BilderDie Ziellinie überquerte der 34-Jährige in eine chilenische Flagge gehüllt. Peña hatte das Rennen kurzzeitig unterbrechen müssen, um seine geschwollenen Knie mit Eisbeuteln versorgen zu lassen.
Im Auto mitfahren statt selber zu laufen?
«In diesem Marathon habe ich gekämpft», sagte der Bergmann nach dem Wettkampf. «Ich kämpfte mit mir selbst, ich kämpfte mit meinen Schmerzen, aber ich schaffte es bis zur Ziellinie», sagte Peña, der wie die 32 anderen Überlebenden des Minenunglücks als chilenischer Nationalheld gilt. Seine eigene Überwindung solle eine Ermutigung für alle Menschen sein, ihre Schmerzen zu überwinden.
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Während der wochenlangen Rettungsbohrungen hatte Peña angefangen, unermüdlich durch die Gänge der Mine auf und ab zu joggen. Als die Organisatoren des New York Marathons davon hörten, wollten sie ihn als Ehrengast einladen. Vielleicht könne er das Zielband halten oder im warmen Auto die Strecke abfahren, erläuterte die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg, die Überlegungen. «Ganz ehrlich, es kam uns gar nicht in den Sinn, dass er vielleicht selber laufen wollte», sagte Wittenberg. Genau das wollte Peña aber - und er machte es am Sonntag wahr.
(dapd)



























