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Nach dem Minendrama
18. Oktober 2010 07:48; Akt: 18.10.2010 08:00 Print
Wohin mit den Kapseln?
Mehrere chilenische Städte beanspruchen die Rettungskapseln für sich, die bei der spektakulären Rettung verwendet wurden. Sogar die Expo in Shanghai soll eine Kapsel bekommen.
Nach der glücklichen Bergung der 33 chilenischen Bergleute ist ein Wettstreit um die bei der Aktion verwendeten Rettungskapseln entbrannt. Die Kapsel «Phoenix 2», die tatsächlich zum Einsatz kam, soll in Santiago vor dem Präsidentenpalast aufgestellt werden.
Bildstrecken Eine beängstigende FahrtDer letzte soll das Licht ausschalten«Willkommen im Leben»Chile sucht den Super-KumpelEine der beiden Ersatzkapseln soll in Copiapó bleiben, wo viele der Arbeiter der Unglücksmine leben, die andere soll im chilenischen Pavillon auf der Expo in Shanghai ausgestellt werden. Innenminister Rodrigo Hinzpeter sagte am Sonntag, über den endgültigen Verbleib der Kapseln werde noch entschieden.
Soll nun ein Bergbaumuseum entstehen?
Vorerst bleibe die tatsächliche Rettungskapsel in der Hauptstadt, damit alle Chilenen sie sehen oder fotografieren könnten. Mindestens zwei Städte haben bereits Anspruch auf diese Kapsel angemeldet: Copiapó, rund 70 Kilometer westlich der Mine San José, und das rund 2000 Kilometer weiter südlich gelegene Talcahuano.
Dort wurden die Kapseln in einer Werft der Marine hergestellt. Hinzpeter sagte, ihm schwebe vor, ein Bergbaumuseum zu gründen, wo die in den Nationalfarben rot, weiss und blau gestrichenen Kapseln prominent ausgestellt werden könnten.
(sda)



























