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Ferien in der DomRep
22. Januar 2010 08:26; Akt: 22.01.2010 08:42 Print
Haiti ist weit weg
Schweizerinnen und Schweizer lassen sich durch die Erdbebenkatastrophe nicht von den Ferien in der Dominikanischen Republik, dem Nachbarstaat von Haiti, abhalten. Wer den Karibikurlaub trotzdem lieber absagen will, wird zur Kasse gebeten.
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Der Flughafen von Puerto Plata, eine der Feriendestinationen in der Dominikanischen Republik, dient zwar seit der Katastrophe in Haiti als Landeort für einen Teil der ausländischen Hilfsflüge. Dennoch landen und starten dort auch weiterhin Charterflüge mit sonnenhungrigen Touristen.
In der dominikanischen Ferienregion Punta Cana geht das Leben wie gewohnt weiter. (Bild: Hotelplan.ch)
«Wir fliegen Puerto Plata einmal wöchentlich an», sagte Kuoni- Sprecher Peter Brun auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Flughafen könne ohne Einschränkungen angeflogen werden und es gebe keine Verspätungen, ergänzte Prisca Huguenin-dit-Lenoir, die Sprecherin der M-Travel-Gruppe.
«Das Leben geht normal weiter»
Auch Schweizer lassen sich nach dem Erdbeben in Haiti weiterhin in die Dominikanische Republik in die Ferien fliegen. Am Tag des grossen Erdbebens hätten sich praktisch keine Kunden bei den Vertretern vor Ort gemeldet, weil das Beben in der Dominikanischen Republik kaum spürbar war, sagte Huguenin-dit-Lenoir weiter. «Das Leben geht dort normal weiter.»
Auch Annulierungen von Personen, die bereits Ferien gebucht aber nun von einer Reise in die Karibik absehen, verzeichne man bei der M- Travel-Gruppe keine. Gleiches stellt man bei Kuoni fest.
Versicherung zahlt nicht
Kunden, die auf gebuchte Ferien in der Nähe eines verwüsteten Landes verzichten wollen, müssten die Annulierungskosten selber übernehmen. Ethische Gründe könnten in einem solchen Fall bei der Annulierungsversicherung nicht herangezogen werden, sagte Peter Brun. Die Infrastruktur vor Ort sei nämlich vom Erdbeben nicht betroffen.
Bei der M-Travel-Gruppe hält man sich laut Huguenin-dit-Lenoir an die Empfehlungen des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Sobald dieses von Reisen in Gebiete abrät, akzeptiere man eine Annulierung. Dies sei aber aktuell für die Dominikanische Republik nicht der Fall.
(sda)


























