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Nach dem Erdbeben
14. Januar 2010 12:13; Akt: 14.01.2010 13:39 Print
Schweizer spenden grosszügig für Haiti
Das verheerende Erdbeben in Haiti hat eine Solidaritätswelle ausgelöst: Die Schweizerinnen und Schweizer haben bereits in den ersten 24 Stunden rund 350 000 Franken gespendet. Für nächste Woche hat die Glückskette einen Aktionstag geplant.
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Während sich die internationalen Helfer durch die Trümmer von Porte-au-Prince kämpfen und Chaos, Zerstörung und fehlender medizinischer Infrastruktur trotzen, zeigen sich die Schweizerinnen und Schweizer solidarisch. Die Glückskette hat in den ersten 24 Stunden der Sammelaktionen für Haiti bereits
Die Glückskette hat ihr Spendenkonto geöffnet. Die Glückskette und ihre Schweizer Partnerhilfswerke bereiteten sich vor, in den kommenden Monaten Unterstützung zu leisten.
Diese werde sich von der Nothilfe bis zum Wiederaufbau erstrecken, teilte die Glückskette am Mittwoch mit. Die Glückskette finanziere bereits mehrere Hilfsprojekte in dem als ärmsten Land der westlichen Hemisphäre geltenden Land.
Für Spenden: Postkonto 10-15 000-6 mit Vermerk «Haiti» oder via www.glueckskette.ch
Doch das Armenhaus der westlichen Hemisphäre wird noch viel mehr Mittel benötigen, um Zerstörung, Hunger und Obdachlosigkeit zu überwinden. Das haitianische Rote Kreuz erklärte, die Organisation sei zwar gewohnt, mit Katastrophen in derart verarmten Ländern umzugehen. Die Situation in Haiti habe sie jedoch überwältigt. «Es gibt einfach zu viele Menschen, die Hilfe benötigen», sagte ein Sprecher. Ausserdem gebe es keine Medizin mehr. Die Glückskette bereitet deshalb für kommende Woche einen Aktionstag vor, wie Spörri sagt. Die Vorbereitungen seien in vollem Gange, wann genau der Spendentag stattfinde sei noch schwierig zu sagen. «Im Moment laufen die Abklärungen mit der SRG und den Telefonzentralen.»
Bis zuletzt unklar gewesen, wer Hilfe leisten kann
Die Lage in Haiti setzt aber auch die Glückskette vor Schwierigkeiten: Die Kommunikation ins Katastrophengebiet sei nur sporadisch mögilch. «Wir haben bis vor kurzem nicht gewusst, wer überhaupt operativ tätig ist vor Ort», sagt Spörri. Ohne einen Partner vor Ort, der die Spenden einsetzen könne, bringe alles Geld nichts. Doch das Problem ist gelöst: Am Donnerstagmorgen hat die Glückskette eine Telefonkonferenz mit mehreren Hilfswerken durchgeführt, die Einsatzkräfte können helfen. «Die Caritas verteilt bereits erste Zelte und Wolldecken», so Spörri. Nun sei klar: Sobald man die Spenden hat, kann man mit der Hilfe loslegen. Spenden sind sowohl über das Glückskette-Konto als auch über die Webseite möglich.
Hilfswerke erhöhen Soforthilfe auf drei Millionen
Bereits jetzt wurde der von der Glückskette und ihren Partnern gesprochene Betrag für die Soforthilfe auf rund drei Millionen Franken erhöht. Helvetas stellte am Donnerstagmorgen
Gemäss Zaugg «herrscht in der Hauptstadt das nackte Chaos». Er habe Gewissheit, dass alle Helvetas Mitarbeitenden im Land wohlauf seien, eine gemeinsame Lagebeurteilung sei aber noch nicht möglich gewesen. Mehr Geld gab es am Donnerstagmorgen auch von der Caritas Schweiz. Diese verdoppelte ihren ursprünglich zugesicherten Betrag von
(amc/dapd)


























