Nach dem amerikanischen Einmarsch 2003 ist der Irak in bürgerkriegsähnlichen Zuständen versunken. Nun sind die US-Kampftruppen abgezogen; die Sicherheitslage bleibt prekär.
Die USA wollen nach dem Truppenabzug auch das Personal ihrer gigantischen Botschaft im Irak drastisch reduzieren. Die Pläne sind ein Indiz für den abnehmenden Einfluss der Amerikaner.
Bei einem Selbstmordanschlag sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Toten handelt es sich um Polizisten, die einen Trauermarsch bewachten.
Beim Massaker von Haditha töteten US-Soldaten 24 Zivilisten – darunter Kinder. Frank Wuterich hatte die Truppe angeführt und stand nun vor einem Militärgericht. Ins Gefängnis muss er nicht.
Perfider Selbstmordattentat in Basra: Zuerst verteilte der Attentäter Essen an die Pilger, dann sprengte er sich in die Luft. Mindestens 60 Schiiten kamen dabei ums Leben, 137 wurden verletzt.
Eine Welle der Gewalt rollt über die irakische Hauptstadt Bagdad. Nach der Serie von blutigen Anschlägen hat sich die Zahl der Toten auf 87 erhöht. Viele waren schiitische Pilger.
Peter Blunschi - Die USA rüsten Irans arabische Nachbarn mit milliardenschweren Waffenlieferungen auf. Auch der Irak soll profitieren – was in Washington auf Kritik stösst.
Weil ihre Visa in Washington hängen bleiben, müssen tausende irakische Dolmetscher um ihr Leben fürchten. Nach dem Abzug der USA blasen Milizen zur Jagd auf die «Verräter».
Die Organisation Islamischer Staat Irak steht laut eigenen Angaben hinter der blutigen Attentatsserie in Bagdad von vergangener Woche.
Die US-Truppen sind weg, und schon geht im Irak alles drunter und drüber. Der Machtkampf zwischen Schiiten und Sunniten eskaliert, ein Zerfall des Landes wird wahrscheinlich.
Die irakische Hauptstadt Bagdad wurde von mehreren schweren Bombenexplosionen erschüttert. Mindestens 57 Menschen wurden getötet. Es sind die schwersten Anschläge seit Abzug der US-Truppen.
Vor wenigen Tagen haben die US-Truppen erst den Irak verlassen, schon steigen die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten. Die USA fürchten bereits eine Spaltung des Landes.
Am Tag nach dem Abzug der letzten US-Truppen drohen dem Irak neue Spannungen zwischen den religiösen Gruppen: Gegen den Vizepräsidenten ist ein Haftbefehl erlassen worden - weil er Sunnit ist?
In den frühen Morgenstunden des Sonntags haben die letzten Truppen der US-Armee den Irak in Richtung Kuwait verlassen - nach über acht Jahren. Der Krieg dauerte offiziell keine sechs Wochen.
Alle 80 Minuten nimmt sich ein US-Veteran das Leben. Obwohl die Gründe bekannt sind, tun sich die Behörden schwer. Dabei steht die Heimkehr Zehntausender Soldaten aus Afghanistan und dem Irak bevor.
US- Präsident Barack Obama zieht seine Truppen bis zum Jahresende definitiv aus dem Irak ab. Der Irak wollte ursprünglich noch bis zu 5000 Soldaten dabehalten. Doch die Entscheidung wird von beiden Seiten getragen.
Die USA stehen im Irak offenbar vor einem Strategiewechsel: Die Regierung will bis Ende Jahr sämtliche Truppen abziehen. Grund sind Differenzen mit den irakischen Behörden.
Extremisten haben in der irakischen Hauptstadt Bagdad Bombenanschläge auf Polizisten verübt und mindestens 25 Menschen getötet. Bei der schwersten Attacke, im Süden, kamen 13 Personen ums Leben.
In Bagdad hat sich ein Selbstmordattentäter in einer vollbesetzten Moschee in die Luft gesprengt. Mindestens 28 Menschen kamen dabei ums Leben.
Blutiger Montag in Irak: Bei der Explosion von zwei Bomben in der irakischen Stadt Kut sind mindestens 60 Menschen getötet worden.
In wenigen Monaten ziehen die US-Streikräfte aus dem Irak ab. Ein neuer Bericht wirft nun aber kein gutes Licht auf die derzeitige Situation im Zweistromland.
Knapp siebeneinhalb Jahre nach dem Beginn der Invasion verlässt am 19. August 2010 die letzte US-Kampfeinheit den Irak. Von Kuwait aus sollen die Soldaten in ihre Heimat geflogen werden.
Unbemannte Drohnen wie der amerikanische «Predator» werden bei der modernen Kriegsführung immer wichtiger.
Diese Firmen haben am Irak-Krieg eine Menge Geld verdient.
Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein wurde im Morgengrauen des 30. Dezember 2006 gehängt. Stationen seines Lebens.
Peter Blunschi - Die US-Armee hat ihre Flagge im Irak eingeholt. Fast neun Jahre nach der Invasion zieht sie ab. Zurück bleibt ein Land, das vor einer ungewissen Zukunft steht.
Peter Blunschi - Operation «Desert Storm» war der erste Krieg, der live am Fernsehen übertragen wurde – dank CNN. Es war auch ein Lehrstück in Sachen Propaganda.
Nach monatelangem Ringen zeichnet sich im Irak eine Regierungsbildung ab. Wie diese zustande kam und wer darin vertreten sein könnte, gefällt den USA ganz und gar nicht.
Willkür und Brutalität: So beschreibt ein Amnesty-Experte die Situation der Gefangenen im Irak. Sie würden systematisch gefoltert. Auch die USA werden scharf kritisiert.
Peter Blunschi - Für die USA ist der Krieg zu Ende. Ihre Bilanz ist zwiespältig: Der Irak bleibt instabil, viel Geld wurde für unvollendete und unnütze Projekte vergeudet.
Tarek El-Tablawy, AP - Ein Tag an der Wertpapierbörse des Irak ISX: Die Händler, zumeist in gesetzterem Alter, haben auf schwarzen Stühlen Platz genommen. Hektik bricht hier selten aus.
«Operation Neue Morgendämmerung» hat begonnen: Die US-Kampftruppen sind vollständig aus dem Irak abgezogen worden. Dafür wird die Anzahl der Söldner verdoppelt.
A.-B. Clasmann, DPA - Die Wahlen sind entschieden, die Iraker haben die Modernität gewählt. Sie wollen nicht, dass jemand für eine Führungsposition ausgewählt wird, nur weil er Sunnit, Schiit oder Kurde ist.
Matt Ford, APN - Lange Zeit hat sich niemand so richtig für die Arbeit der Bombenentschärfer im Irak interessiert. Seit der Oscar-Preisverleihung hat sich das schlagartig geändert.
Schlechte Ausrüstung, überstürzter Einsatz, keinen Plan - und ein Premierminister, der die Bürger täuschte: Beim Einmarsch britischer Soldaten in den Irak ist es nach einem Regierungsbericht zu gravierenden Pannen gekommen.
Omar Sinan, AP - Während in Bagdad abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, stürzen sich die Exil-Irakerinnen in der syrischen Hauptstadt Damaskus ins Nachtleben und vergnügen sich auf eine Art und Weise, wie sie in ihrer Heimat lebensgefährlich ist.
Yahya Barzanji/AP - Vor zwanzig Jahren lebten noch 1,4 Millionen Christen im Irak, heute sind es noch rund eine halbe Million. Wer im Irak blieb, wird häufig terrorisiert: Entführungen und Gewalt sind Alltag. Doch die Behörden wiegeln ab.
Muhanad Talib, ein sunnitischer Muslim, nahm die Schiitin Samma Nasir zur Frau, weil sie eben die Richtige für ihn war. Dass ihr Bund fürs Leben dem irakischen Staat auch noch bares Geld wert ist, schadete sicher nicht.
Die US-Streitkräfte im Irak haben mit dem zweiten religiös sensiblen Zwischenfall innerhalb eines Monats zu kämpfen: In der einstigen Aufständischen-Hochburg Falludscha soll ein Marineinfanterist an einem Kontrollpunkt christliche Münzen verteilt haben.
Peter Blunschi - Barack Obama wollte mit George W. Bushs «Krieg gegen den Terror» aufräumen. Doch nun zeigt sich, dass dies leichter gesagt ist als getan. Die Kehrtwende bei den Folter-Fotos dürfte nicht die einzige bleiben.
Wer schaffts als erster auf den deutschen «The Voice»-Thron? Am Freitagabend fallen die Würfel. Wer die besten Karten hat und warum das Finale vielversprechender ist als jenes von «DSDS».
Seit einer Woche steht die Metropole nahe der libanesischen Grenze unter Dauerbeschuss. Alle Zufahrtsstrassen sind gesperrt. Lebensmittel, Heizöl und Medikamente werden knapp. Aus Homs gibt es kein Entkommen.
Stanislas Wawrinka gegen Mardy Fish lautet das erste Davis-Cup-Duell in Fribourg. Die amerikanische Nummer 1 steigt als Favorit in die Partie. Der fünfte Satz läuft.
Gewinnen Sie zwei Tickets und seien Sie dabei, wenn Eluveitie am 23. März auf der «Paganfest»-Tour in Wien Halt machen. Ein exklusives Meet & Greet gibts zusätzlich obendrauf.
Laurina Waltersperger - Die europäischen Top-Fussballklubs haben im vergangenen Jahr Rekordumsätze erzielt – allen voran Real Madrid. Schweizer Teams sind dagegen weit abgeschlagen.
Genau ein Jahr nach dem iPad 2 soll das Nachfolge-Modell vorgestellt werden. Wie es aussieht und was es kann, weiss offiziell noch keiner. Wir sagen, welche Gerüchte praktisch schon Gewissheit sind.
«Tatort»-Fans können aufatmen: Das Schweizer Radio und Fernsehen produziert die beliebte Krimireihe weiterhin.
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Berührend, verblüffend, frisch: 57 Fotografien wurden mit dem World Press Award ausgezeichnet. Das Siegerbild zeigt die intime Seite des Arabischen Frühlings.
B. Bruppacher - Trotz Staatsvertrag fordern die USA wieder Bankdaten von der Schweiz. Warum? Was passiert mit jenen US-Bürgern, die Geld in der Schweiz haben? Und: Was bedeutet das fürs Bankgeheimnis?
Ist der Steuerstreit mit der USA der Genickbruch für den Bankenplatz Schweiz? Oder braucht es das Bankgeheimnis gar nicht mehr? Nehmen Sie teil an der grossen Umfrage!
Im Zuge der Veröffentlichung ihres neuen Albums «Human.Technology» gehen Pegasus im Frühjahr auf grosse Club-Tournee. 20 Minuten verlost Tickets für sämtliche Konzerte.