«Biest von Kandahar»

17. Januar 2012 09:55; Akt: 17.01.2012 11:58 Print

Der skurrile Streit um eine DrohneDer skurrile Streit um eine Drohne

Die USA erhalten eine im Iran abgestürzte Drohne zurück - im Prinzip. Denn mehr als ein Spielzeugmodell wird nicht in Washington ankommen.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Ein iranisches Unternehmen will den USA ein Spielzeugmodell der erbeuteten Aufklärungsdrohne schicken. Damit reagiere es auf die formelle Bitte aus Washington, die Drohne vom Typ RQ-170 Sentinel den USA zurückzugeben, berichtete am Dienstag der staatliche iranische Rundfunk.

Das Modell sei im Massstab 1:80, wie es weiter hiess. Es werde auch im Iran auf den Markt kommen und dort 70 000 Rial kosten - knapp sechs Franken.

Die Drohne wurde nach iranischen Angaben im Osten des Landes rund 225 Kilometer von der afghanischen Grenze entdeckt und zur Landung gebracht. Die USA hatten mitgeteilt, die Drohne sei aufgrund einer Fehlfunktion im Iran niedergegangen. Die Regierung in Teheran, die den Überflug der Drohne als «Invasion» und «feindlichen Akt» bezeichnete, weigert sich, das Flugobjekt an die USA zurückzugeben.

(dapd)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • augewachter am 18.01.2012 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Go Go Go

    Lasst euch nicht unterkriegen Iraner! Weiter so. Endlich jemand der der USA die Stirn bietet.

  • Mensch am 17.01.2012 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    HighTec

    Um so eine Drohne ohne kratzer auf den boden zu bringen grenzt an magie oder high tec vom feinsten. denke eher zweites (was es so alles gibt science fiction nur real) :) auf jedenfall ist der iran eine Vorbildsrolle in dem streit.

    • Andreas Gasser am 17.01.2012 13:50 Report Diesen Beitrag melden

      oder die USA

      Oder die USA haben die Drohne selber zum Absturz resp. "sanften Landung" gebraucht, um einen (weiteren) Grund zu haben, den Iran resp. dessen Atomanlagen anzugreifen.

    einklappen einklappen