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Sicherheitsbedenken
16. März 2011 11:47; Akt: 16.03.2011 14:39 Print
Japan ignorierte Warnungen der IAEA
Laut Wikileaks weiss Japan seit Jahren, dass seine Atomkraftwerke nicht für ein starkes Erdbeben gewappnet sind. Die Anlagen waren nur für Beben der Stärke 7 konzipiert.
Laut US-Depeschen, die der Enthüllungsplattform Wikileaks vorliegen, war Japan von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bereits vor über zwei Jahren gewarnt worden, dass die Atomkraftwerke ein starkes Erdbeben nicht überstehen würden, berichtet die britische Zeitung «Daily Telegraph».
Infografik Störfall im Atomkraftwerk FukushimaEin namentlich nicht genannter Vertreter der IAEA habe beim Treffen der G8 Nuclear Safety and Security Group (NSSG) vom 3. bis 4. Dezember 2008 in Tokio darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsrichtlinien zum Schutz der japanischen Atomanlagen vor Erbeben in den vergangenen 35 Jahren lediglich dreimal überprüft worden seien.
Anlagen nur bis Stärke 7 gewappnet
In der Vergangenheit hätten Erdbeben aufgezeigt, dass in manchen Fällen das Grunddesign der Anlagen nicht geeignet sei, stärkeren Erdstössen zu widerstehen.
Japan hatte auf die Hinweise mit dem Bau eines Notfallschutzzentrums reagiert. Die Anlagen selbst blieben aber laut «Telegraph» nur für Erdbeben der Stärke 7 gewappnet. Das Beben vom vergangenen Freitag, das nun zu einer atomaren Katastrophe führen könnte, hatte die Stärke 9.
Diese Nachrichten könnten den Druck auf Japans Premierminister, Naoto Kann, weiter steigern, schreibt «Daily Telegraph».
(sda)



























