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TV-Star im Knast
26. April 2010 10:51; Akt: 26.04.2010 11:20 Print
Pastateller sollen Kachelmann überführen
Die Staatsanwaltschaft sammelt weiter Beweise gegen Jörg Kachelmann: Nach einem Messer hat die Polizei nun auch Pastateller beschlagnahmt.
Über einen Monat sitzt Jörg Kachelmann wegen der mutmasslichen Vergewaltigung seiner Freundin Sabine W. in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hat noch keine Anklage erhoben, weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, wie Staatsanwalt Andreas Grossmann betont. Die Ermittlungsbehörden versuchen, die Tatnacht möglicht genau zu rekonstruieren und dabei die Angaben der beiden einzigen Zeugen zu überprüfen: vom mutmasslichen Opfer Sabine W. und dem mutmasslichen Täter Jörg Kachelmann. Für Kachelmann wird es aber langsam eng. Eine Anklage rückt näher, wie das deutsche Nachrichtenmagazin «Focus» berichtet.
Kachelmann ist noch nicht angeklagtJörg Kachelmann sitzt wegen des «dringenden Tatverdachtes» auf eine Vergewaltigung und der damit verbundenen Fluchtgefahr in U-Haft. Nach den bisherigen Ermittlungsresultaten geht die Staatsanwaltschaft mit «hoher Wahrscheinlichkeit» davon aus, dass der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Noch ist Kachelmann aber nicht angeklagt. Das Ermittlungsverfahren läuft noch, das Resultat der Untersuchung steht nicht fest. Sollten sich die Vorwürfe nicht erhärten, könnte Kachelmann freikommen, ohne dass Anklage erhoben wird. Sollten sie sich erhärten, könnte Kachelmann bis zum Prozesstermin in Haft bleiben. Spätestens nach einem halben Jahr in U-Haft müsste aber eine Haftprüfung stattfinden. Wetter-Quoten nicht eingebrochen
ARD-Wettermann Jörg Kachelmann wird von den Zuschauern offenbar nicht vermisst: «Die Zuschauerzahlen haben sich weder nach oben noch nach unten verändert», sagte ein ARD-Sprecher dem deutschen Branchenmagazin «Kontakter». Keinen Einfluss hat die Abwesenheit von Kachelmann auf seine Firma, die Meteomedia GmbH. Wie Frank Werner gegenüber 20 Minuten Online mitteilte, laufe das Geschäft auch ohne Kachelmann: «Seine Bedeutung für das Unternehmen werde überschätzt.»
Nach dem vergangene Woche sichergestellten Messer mit der DNA und den Fingerabdrücken von Jörg Kachelmann hat die Polizei nun weitere Beweise sichergestellt: Die Ermittler beschlagnahmten Pastateller aus der Wohnung von Sabine W. Von dem Geschirr soll das Paar vor seinem Streit Spaghetti gegessen haben. «Für die Zubereitung und den Verzehr des Essens kann das Messer eigentlich keine Rolle gespielt haben», berichtet der Focus und stützt sich auf Informationen aus dem Kreis der Ermittler.
Anklage soll «in wenigen Wochen erhoben werden»
Sabine W. hatte den Ermittlern zu Protokoll gegeben, dass sie von Jörg Kachelmann mit einem Messer bedroht und zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden sei. Jörg Kachelmann streitet alles ab: «Ich bin unschuldig.» Die objektive Spurenlage in der Dachgeschoss-Wohnung des mutmasslichen Opfers deckt sich gemäss Ermittlern in wesentlichen Punkten «nur mit einer der beiden Aussagen». Wessen Aussage es ist, könnte sich bald entscheiden: Gemäss «Focus» soll «in wenigen Wochen Anklage gegen Kachelmann erhoben werden, vielleicht schon im Mai».
(amc)
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Alle 41 Kommentare






























lewinsky lässt grüßen
olaf krausenbaum hat recht. wie,im fall lewinsky, werden teile aufbewart,die eigentlich im moment der angeblichen tat keine rolle spielen. die frau hatte doch einen riesen schock,oder irre ich da?.das nun angebliche geliebte auftauchen ist doch im sinne der anklage. man mengt immer mehr zusammen und dann ergibt sich ein bild des lüstlings.möchte nicht wissen,wie viel,,ehrbare bürger" auch diesen weg gehen ,nur diese sind nicht verdächtigt jemanden vergewaltigt zu haben.
Tipp der Woche
In Zukunft wäre es wohl klüger, etwas mehr auf Qualität, denn Quantität zu achten. Gilt nicht nur für Kachelmann, auch der Staatsanwaltschaft könnte eventuell profitieren, gelle!
Die Anklage sollte vielleicht mal
über Dichtung und Wahrheit nachdenken, ehrlich! Ich meinerseits war auch nicht untätig und habe über den Amtsschimmel nachgedacht, da bin ich zum Schluss gekommen, dass dessen Vorfahren das Licht der Welt vielleicht als Esel erblickten.