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Nach Pitbull-Attacke
14. Mai 2009 23:03; Akt: 28.07.2009 12:35 Print
Wirbel um Mischlingshund Chilly
von Regina Ryser - Ein Vierbeiner soll in der Primarschule Oberglatt einziehen – trotz Hundeverbot. Die Schulpflege will so die Pitbull-Attacke vor drei Jahren bewältigen.
Nahe dem Kindergarten Oberglatt wurde der sechsjährige Süleyman im Dezember 2005 von drei Pitbull-Kampfhunden getötet. Seither erinnern zahlreiche Schilder daran, dass Hunde auf dem Schulareal verboten sind.
Die Schulpflege erlaubt auf dem Schulareal einen Hund – trotz Verbot. (rry)
Diese Einschränkung will die Schulpflege nun für einen Vierbeiner aufheben: «Wir machen im Schulhaus eine Ausnahme für Chilly», sagte Schulpflegepräsidentin Luzia Utkan gegenüber dem «Zürcher Unterländer». Der kleine Mischlingshund soll den Kindern die Angst vor Hunden nehmen. «Viele Schüler sind immer noch traumatisiert von der Pitbull-Attacke», sagt Utkan. Deshalb sollte die Schulsozialarbeiterin das Tier am Montag erstmals zur Schule mitbringen.
Dieses Vorhaben wollte der Gemeinderat verhindern: «Notfalls mit einer superprovisorischen Verfügung», so Gemeindepräsident Werner Stähli. Gestern führte er ein Gespräch mit der Schulpflege. Danach war klar: «Chilly kommt vorerst nicht zur Schule – wir klären zuerst die rechtlichen Konsequenzen für die Gemeinde ab», sagte Stähli. Für ihn ist ein Hund an der Schule ein sehr heikles Thema.


























