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Applaus für Atomausstieg
10. Oktober 2011 04:00; Akt: 01.11.2011 15:01 Print
Bundesrätinnen erhalten Solarpreis
Wegen «deutlichem Signal» nach Fukushima: Der Europäische Solarpreis 2011 geht an die vier Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey, Doris Leuthard, Simonetta Sommaruga und Eveline Widmer-Schlumpf.

Die vier Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey, Simonetta Sommaruga, Doris Leuthard und Eveline Widmer-Schlumpf sahnen ab. (Bild: Keystone)
Die vier Bundesrätinnen werden für ihre Rolle im geplanten Atomausstieg der Schweiz mit dem Europäischen Solarpreis 2011 geehrt. Der Preis wird heute in Genf verliehen.
Der Geschäftsführer der Solar Agentur Schweiz, Gallus Cadonau, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht der «SonntagsZeitung». Cadonau ist Jurymitglied des Europäischen Solarpreises.
Die vier Bundesrätinnen erhalten die Auszeichnung für ihre Rolle im geplanten Atomausstieg der Schweiz. Es sei europaweit einzigartig, dass eine Regierung nach der Atomkatastrophe von Fukushima «so ein deutliches Signal zu einer Energiekehrtwende setzt», sagte Cadonau.
Weitere Preise in Genf
In Genf werden am Montag zudem 14 Schweizer Solarpreise, zwei Norman Foster Solar Awards und weitere Preise verliehen. In der Kategorie Persönlichkeiten und Institutionen heissen die Gewinner: Professor Heinrich Häberlin aus Burgdorf BE, Familie Wildhaber aus Flums SG, Maturand Jonas Rosenmund aus Ziefen BL, die Schweizer Jugendherbergen sowie 3S Swiss Solar Systems in Lyss BE und Meyer Burger Technology AG in Thun BE.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, Stararchitekt Lord Norman Foster und weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft verleihen die Preise in der Palexpo Genf, wie aus einer Mitteilung der Solar Agentur Schweiz hervorgeht.
(sda)
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Alle 70 Kommentare






























Diese Wahl-Strategie nicht ernst nehmen
Bilanz kann man erst in 30 - 50 Jahren ziehen - Vorschusslorbeeren sind jetzt fehlt am Platz.
Wow, bin beeindruckt
Der Preis ist etwa gleich bedeutend, wie der Calmy-Rey-Platz im Kosovo.
Sparen wär die Lösung
Kein Problem, die Schweiz mit Solarpanels und Photovoltaik zu Versorgen... Standort und Einsprachen sind die Hindernisse. Ausserdem: Lebensdauer der Paneelen ca. 15 bis 20 Jahre. Aber wir könnten Strom sparen: Zentralheizungen, zentrale Waschräume, keine Tumbler etc. Allerdings wird dennoch der Konsum ansteigen, auch durch die Elektromobilität...