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Studie zeigt
03. Februar 2010 20:45; Akt: 03.02.2010 20:53 Print
Klimawandel lässt Bäume schneller wachsen
Die Erderwärmung befördert einer US-Studie zufolge das Wachstum von Bäumen in gemässigten Klimazonen. Wärmere Temperaturen, längere Wachstumsperioden und eine höhere Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Luft liessen dort die Bäume schneller wachsen.
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Dies geht aus einer Langzeitstudie des Smithsonian Environmental Research Center (SERC) hervor, die am Mittwoch im Fachmagazin «Proceedings of the National Academy of Science» (PNAS) veröffentlicht wurde. Die veränderten Klimabedingungen kräftigten den Stoffwechsel und die Physiologie der Bäume, heisst es weiter.
Bäume wachsen dank Klimawandel schneller, so die überraschende Aussage der US-Studie. (Bild: colorbox.com)
Die Autoren stützen sich in ihrer Studie auf den Abgleich mehrerer Datensätze: Sie dokumentierten über 22 Jahre das Baumwachstum in 55 Wäldern an der US-Küste und setzten die Ergebnisse in Verbindung mit langjährigen Klimaaufzeichnungen und Messungen des CO2-Werts.
Das Ergebnis war, dass das Baumwachstum in den vergangenen Jahren «das erwartete Mass bei weitem übertroffen» habe, heisst es in der Studie. Es spreche viel dafür, dass die Änderung des Wachstumsverhaltens auf den Klimawandel zurückzuführen sei.
Nicht so gut für Wasservögel
Weitaus negativer könnten die Folgen des Klimawandels einer anderen US-Studie zufolge für Enten und andere Wasservögel ausfallen. Sollte sich die Temperatur um vier Grad Celsius erhöhen, könnten die umfangreichen Feuchtgebiete im Zentrum der nördlichen USA und des südlichen Kanada schrumpfen und damit dem Federvieh den Lebenraum entziehen.
Dies steht in einer im Magazin «BioScience» veröffentlichten Studie des US Geological Survey und der University of South Dakota. Die Prärie-Feuchtgebiete seien «höchst anfällig für die Folgen des Klimawandels», schrieb Chefautor Glenn Guntenspergen.
(sda)


























