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Klimagipfel
18. Dezember 2009 20:17; Akt: 19.12.2009 09:48 Print
Wütender Medwedew verlässt Kopenhagen
Als einer der ersten Staatschefs hat der russische Präsident Dmitri Medwedew die Klimagespräche in Kopenhagen verlassen. Die Staatschefs müssten die Texte selber schreiben und redigieren, beklagte sich sein Sprecher.
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Russland kritisierte die Organisatoren des Klimagipfels in Kopenhagen scharf. Es handle sich um eines der «erfolglosesten Treffen auf höchster Ebene» überhaupt, sagte der unter anderem für Klimafragen zuständige Referent von Medwedew, Arkadi Dworkowitsch, nach Angaben der Agentur Interfax am Freitag.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew ist enttäuscht über die kopenhagener Konferenz.(Bild: AFP)
«Leider ist die Organisation so, dass eine Einigung gar nicht gelingen kann», sagte Dworkowitsch.
Medwedew selbst habe die schlechte Vorbereitung von Dokumenten für die Staats- und Regierungschefs kritisiert. «Im Grunde müssen die Führer hier selbst den Text schreiben und ihn auch noch redigieren», sagte Dworkowitsch. Es gebe höchstens eine Chance, eine politische Erklärung abzugeben.
(sda)


























