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29. November 2009 15:14; Akt: 29.11.2009 15:49 Print

SVP: Weitere Vorstösse gegen «Islamisierung»SVP: Weitere Vorstösse gegen «Islamisierung»

Nachdem das Schweizer Stimmvolk heute dem Minarett-Verbot deutlich zugestimmt hat, will die SVP weitere Vorstösse gegen die «Islamisierung der Schweiz» einreichen. Konsternation herrscht bei den Gegnern.

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Schulterklopfen und Jubel auf der Siegerseite: Nach dem klaren Ja gegen den Bau von Minaretten zeigte sich SVP-Präsident Toni Brunner erfreut über den Ausgang. Die Schweiz habe mit diesem klaren Ergebnis gezeigt, dass man hierzulande keine Parallelgesellschaften wolle, sagte er im Schweizer Radio DRS. Mit dem Ja zeige sich auch, dass man nicht wolle, dass sich der Islam und auch der politische, radikale Islam in der Schweiz noch mehr ausbreite.

Brunner zeigte sich überzeugt, dass Sonderrechte für Gruppierungen nicht akzeptiert werden. Das heisse auch, dass Personen, die sich hier niederlassen, anerkennen müssten, dass man beispielsweise am Arbeitsplatz ohne Kopftuch erscheine und man sich nicht vom Schwimmunterricht dispensieren lassen könne. Er sprach sich zudem gegen Zwangsverheiratungen und spezielle Regelungen für die Bestattung auf Friedhöfen aus. Hier sei von Seiten der SVP durchaus mit einigen Vorstössen zu rechnen.

Bedenken über Reaktionen aus dem Ausland

Konsterniert zeigen sich hingegen die Gegner der Initiative. Die SP Schweiz hat angesichts der Annahme der Initiative vor einer Ausgrenzung von Muslimen in der Schweiz gewarnt. Das Ja sei wahrscheinlich aus einem diffusen Gefühl der Angst vor einer religiösen Minderheit heraus entstanden. Dies müsse ernst genommen werden. Allerdings dürfe das Resultat nicht als Misstrauensvotum gegenüber allen in der Schweiz lebenden Muslimen fehlinterpretiert werden.

Besorgt zeigte sich die SP über das Bild, das durch dieses Resultat im Ausland entstehen werde. Es sei klar, dass dieser Ausgang nun eine aussenpolitische Offensive erfordere. Zudem seien stärkere Integrationsbemühungen von allen staatlichen Ebenen nötig.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zeigt sich ebenfalls besorgt. Für Sprecher Walter Müller ist das Ja «ein Hindernis auf dem Weg der gegenseitigen Integration und des interreligiösen Dialogs». Für Müller verlief der Abstimmungskampf nicht optimal: «Wir konnten gewisse Fragen über die Integration der verschiedenen Religionen in der Schweiz nicht beantworten», zeigte sich der SBK- Sprecher selbstkritisch. In seinen Augen hätten aber auch die Diskriminierung und Unterdrückung der Christen in verschiedenen islamischen Ländern eine Rolle gespielt bei der Abstimmung.

(meg/sda/dapd)

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  • Faruk Al Sabah am 29.01.2010 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit schleichender Islamisierung!

    Der Islam steht für alles, was die Menschenrechte missachtet und die individuelle Freiheit verhindert. Als ehemaliger Muslim wird man von gewissen islamischen Kreisen mit dem Tod bedroht! Der Westen hat sich erfolgreich gegen den Menschen verachtenden Kommunismus gewehrt. Er wird sich auch gegen den Menschen verachtenden Islam erfolgreich wehren. Die USA und Europa wachen langsam auf, gerade noch rechtzeitig! Einige Linke und Nette haben leider noch nichts kapiert und dienen den Islamisten als Steigbügelhalter.

  • ruth leemann am 02.12.2009 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ausreise empfehlung

    Muslime oder Islam und alle die sich in der Schweiz nicht wohl fühlen, für diese gibt es offene Grenzen zum ausreisen - aber das Schweizer-Recht mit dem Menschrecht gleich zustellen - da haben sich einige schwer getäutscht. Anpassen oder Ausreisen ist angesagt.

  • Vernunftmensch am 02.12.2009 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Frau steinigen? Böser Islam?

    Ui ui ui... Wer da über den Islam un den Koran lästert, lest ihr eigentlich auch die Bibel? Levitikus/3. Mose Und wenn ein Fremder bei dir lebt in eurem Land, sollt ihr ihn nicht bedrängen. 34 Wie ein Einheimischer soll euch der Fremde gelten, der bei euch lebt. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst... 20/10 Und wenn jemand mit der Frau eines andern Ehebruch begeht, wenn er mit der Frau seines Nächsten Ehebruch begeht, müssen der Ehebrecher und die Ehebrecherin getötet werden. 20/1 Das Volk des Landes soll ihn steinigen. Also ich finde die Bibel strenger als den Koran.

    • hans wurst am 03.12.2009 23:59 Report Diesen Beitrag melden

      Bergpredigt

      schonmal gelesen? Du kennst den Unterschied zwischen AT und NT?

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