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Trotz Verbot
29. November 2009 19:09; Akt: 05.03.2010 12:38 Print
Bestehende Minarette bleiben
Auf die vier bestehenden Minarette in Zürich, Genf, Winterthur und Wangen bei Olten hat das Ja zum Bauverbot keine Auswirkungen.
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Minarettverbot sorgt international für Schlagzeilen
Dies hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf am Sonntag vor den Medien in Bern bekräftigt. Lediglich dort, wo bisher noch keine definitive Bewilligung vorliege, gelte das Verbot, sagte die Justizministerin. Dies trifft auf das hängige Projekt in Langenthal im Kanton Bern zu. Hier hatte ein Aktionskomitee gegen die Baubewilligung der Stadt eine Beschwerde beim Kanton eingereicht.
Das Minarett der Mahmud Moschee in Zürich.(Bild: Keystone)
Ein Bauverbot kann allerdings angefochten werden, und zwar bis vor zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. «Die Frage, wie der Gerichtshof eine allfällige Beschwerde beurteilen und was die Konsequenzen einer Gutheissung einer solchen Beschwerde wären, werden wir beantworten müssen, sobald sie sich stellt», sagte Widmer-Schlumpf. Der Bundesrat sei aber schon in der Botschaft zur Einschätzung gekommen, dass ein Bauverbot der europäischen Menschenrechtskonvention und dem UN-Pakt über die bürgerlichen und politischen Rechte widerspreche.
(dapd)


























