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Kindsmissbrauch
14. April 2010 11:59; Akt: 14.04.2010 12:30 Print
Papst-Vize greift Homosexuelle an
Für Kardinal Tarcisio Bertone, die Nummer zwei im Vatikan, hat Pädophilie mit Homosexualität zu tun. Seine Äusserungen wurden in Italien scharf kritisiert.

Die rechte Hand des Papstes: Kardinalstaatssekretär Bertone (Bild: Reuters/Ivan Alvarado)
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Der Aussenminister des Papstes, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, hat im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche den Zölibat verteidigt — und dafür eine Verbindung zwischen Pädophilie und Homosexualität hergestellt.
Die Ehelosigkeit katholischer Priester habe nichts mit den Fällen von sexuellem Missbrauch zu tun, erklärte der Aussenminister des Vatikans am Montag bei einem Besuch in Chile vor Journalisten.
«Viele Psychologen und Psychiater haben bewiesen, dass es keine Beziehung zwischen Zölibat und Pädophilie gibt», sagte Bertone. Andere hätten wiederum gezeigt, dass es «eine Beziehung zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt», sagte er. «Das ist das Problem.» Die Kirche habe niemals Ermittlungen gegen pädophile Priester behindert, fügte er hinzu.
Vatikan nach Teheran
Die Äusserungen der rechten Hand des Papstes sorgten in Italien für geharnischte Reaktionen: Die Abgeordnete der oppositionellen linksbürgerlichen Demokratischen Partei, Anna Paola Concia, forderte Bertone auf, seine «gewalttätigen, unmenschlichen und sehr schwerwiegenden Worte» sofort zurückzunehmen. Kritik kam auch aus den Reihen der Regierungspartei von Silvio Berlusconi: Die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Kinder, Alessandra Mussolini, betonte, die sexuelle Orientierung dürfe nicht automatisch mit pädophilen Übergriffen in Verbindung gebracht werden.
Enrico Oliari, Präsident des rechtsorientierten Verbandes für die Rechte der Homosexuellen (Gaylib), schlug in Anspielung auf die homophoben Äusserungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor, den Vatikan nach Teheran zu verlegen.
(dhr/dapd)
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Alle 50 Kommentare





























Diktatur
Interessant ist die schizophrene Geisteshaltung von angeblich intelligenten Typen. Es ist ja offenkundig, dass Diktaturen nichts gutes sind, und dass in einer Gruppe wo nur von oben nach unten kommandiert wird, erwiesenermassen katastrophale Entgleisungen und masslose Selbstueberhoehungen stattfinden. Dazu ein Heer von unterwuerfigen Jasagern gezuechtet werden um diese Haltung zu stuetzen und hirnlos das noch verteidigen. Dazu gesellt sich das "beleidigt sein" wenn man Klartext redet. Also Religionsfreiheit ist ein Feigenblatt fuer Dummheit. Na klickerts ?
Kirchensteuer für Firmen
Wie bereits von Alec erwähnt wurde, es ist wirklich höchste Zeit, dass Firmen von der Kirchensteuer befreit werden! Erstens ist dies nötig, weil es zu einer klaren Trennung von Kirche und Staat gehört, zweitens können Firmen im Gegensatz zu Privatpersonen nicht aus der Kirche austreten und drittens kann es doch einfach nicht sein, dass z.B. ein Kleidergeschäft, eine Restaurantkette oder ein Autohändler - und indirekt deren Kunden - gezwungen werden, die Kirchen finanziell zu unterstützen. Wir haben genügend staatliche Sozialwerke.
Kirchensteuer weg
Ja es wundert mich, dass die Firmen Kirchensteuer zahlen muessen, ist das wirklich wahr ? "Mein Gott", wo bleiben den die Aufschreie all der "intelligenten" Hochschulabgaenger, Professoren, Doktors, die das doch auf den ersten Blick erkennen sollten, dass das Schwachsinn ist.
Geldhahn zu für Kinderschänder
Der Staat macht Razzien gegen Pädophile im Internet. Anderseits zwingt der Staat die Firmen (juristische Personen) zu Zahlungen mittels Kirchensteuern an eine totalitäre Organisation (katholische Kirche), welche Pädophile schützt und Homosexuelle diskriminiert. Das sind genug Gründe, weshalb Firmen ab sofort von der Kirchensteuer zu befreien sind. Im Gegensatz von Privatpersonen können Firmen nicht aus der Kirche austreten und werden gezwungen die katholischen Schergen zu finanzieren. Das ist ein Skandal, der den meisten Schweizern gar nicht bewusst ist und den Standort Schweiz schwächt.